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Nachhaltigkeit
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Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Wer genau überlegt was die nächsten Tage gegessen wird, wirft auch weniger Lebensmittel weg.
Foto: lordn, stock.adobe.com

Viele Lebensmittel werden verschwendet. Dazu bei trägt auch der Handel, doch das meiste werfen die privaten Haushalte weg. Tipps, was man dagegen tun kann.

Unmengen an Lebensmitteln werden jeden Tag weggeworfen, obwohl sie noch genießbar wären. Die großen Handelsketten leisten inzwischen an vielen Stellen ihren Beitrag, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzutreten. Zum Beispiel indem sie mit Tafeln oder Foodsharing-Organisationen zusammenarbeiten, Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern verkaufen und Waren mit knappem Mindesthaltbarkeitsdatum preisreduziert abgeben.

Es tut sich also einiges im Lebensmittelhandel. Doch es geht noch mehr: Der Handel sortiert zwar nach Berechnungen des Thünen-Instituts jährlich rund 500000 Tonnen Lebensmittel als Abfall aus. Das macht aber nur vier Prozent der rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel aus, die jährlich in Deutschland im Müll landen.

Die meisten Lebensmittel werden von privaten Haushalten weggeworfen

Denn der größte Lebensmittelverschwender mit mehr als 52 Prozent sind die privaten Haushalte. Zwar gibt es auch Start-ups, welche die Konsumenten zu einem entspannteren Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum erziehen möchten und darauf hinweisen, dass man am besten seinen eigenen Sinnen vertraut, doch das allein reicht nicht. Sage und schreibe 173 Kilogramm Lebensmittel verschwendet jeder EU-Bürger pro Kopf und Jahr. Gerade beim Thema Lebensmittel ist jeder Einzelne gefragt.

Wir haben deshalb ein paar Tipps zusammengestellt, wie man schon beim Einkauf, bei der Vorratshaltung oder auch bei der Verarbeitung Lebensmittel vor der Tonne bewahren kann.

Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

  • Kauf nur, was du auch verbrauchen kannst: Klingt logisch, ist aber angesichts von Sparangeboten und XXL-Packungen leichter gesagt als getan. Wenn du davon aber nicht alles verbrauchen kannst, sparst du nichts – im Gegenteil.
  • Mach dir einen Wochenplan: Heute Pasta, morgen Eintopf, übermorgen Curry – klingt spießig, macht aber Sinn. Wer gut vorausplant, kauft sinnvoll ein.
  • Besser mehrmals und durchdacht einkaufen: Den Einkaufswagen so richtig vollladen und dann hat man die ganze Woche Ruhe? Gerade bei frischen oder verderblichen Sachen lohnt es sich, öfter, aber dafür maßvoll einkaufen zu gehen. Guter Nebeneffekt: Kleine Mengen kann man auch besser zu Fuß oder mit dem Fahrrad transportieren
  • „Haltbar bis“ – nicht „Tödlich ab“: Viele Lebensmittel können auch noch gut nach ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum verwendet werden. Da darfst du dich gerne auf deinen Geruchs- und Geschmackssinn verlassen.
  • Geh nicht hungrig einkaufen: Wenn man hungrig einkaufen geht, scheint auf einmal alles appetitlich, der Einkaufswagen wird voller und voller. Also besser: vorher satt essen und – im besten Fall – einen Einkaufszettel schreiben und strikt dran halten.
  • Hab ein Herz für kleine Macken: Du kochst nach Plan? Prima! Dann darf es auch die Paprika mit weicher Stelle sein. Kleine Macken kannst du wegschneiden. Mit dem Kauf von Gemüse und Obst mit Schönheitsmängeln hilfst du, dass diese Lebensmittel nicht vom Handel entsorgt werden (müssen).
Gemeinsame Vorfreude: Der Kissinger Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus stimmt auf die Adventszeit und das nahende Fest ein.
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