Newsticker
Deutschland und Niederlande liefern Ukraine weitere Panzerhaubitzen
  1. Startseite
  2. Themenwelten
  3. Leben & Freizeit
  4. Unspektakulärer Abschied für die Schanzer, tolles Event für Gewerbetreibende

Anzeige

Unspektakulärer Abschied für die Schanzer, tolles Event für Gewerbetreibende

Thorsten Brieger (r.) führte die Teilnehmer des Spieltagserlebnisses durch das Schanzer Stadion.
Foto: Andrea Hammerl

Der Gewerbeverband Donaumoos erlebt gemeinsam mit der Neuburger Rundschau und dem FCI ein tolles Spieltagserlebnis

Patrick Scheurer hofft auf einen Sieg des FCI - als versöhnlichen Abschied aus der zweiten Bundesliga. Darauf hoffen auch die anderen 14 Personen, die am Samstagvormittag auf dem Volksfestplatz in Karlshuld in den Bus der Jungschanzer einsteigen. Vor allem aber freuen sich alle auf einen interessanten Tag in Stadion, Vereinsloge und Businessbereich der Schwarz-Roten. Zwei Jahre lang hat es keinen Ausflug des Gewerbeverbands Donaumoos gegeben, umso mehr wollen nun Vorsitzende Cornelia Euringer-Klose und ihre Begleiter die gemeinsame Aktion „Dein Spieltagserlebnis“ von Neuburger Rundschau und FC Ingolstadt genießen.

„Servus Jungschanzer“, begrüßt Thorsten Brieger, Teamleiter Markenführung des FCI, die Gäste und verkündet, Loge 8 sei reserviert. Dort steht ein freundliches Serviceteam bereit, um alle kulinarischen Wünsche rund ums Weißwurstfrühstück zu erfüllen. Auf den Tischen liegen Fanschals in Schwarz-Rot mit Vereinswappen, damit alle nachher stilgerecht anfeuern können. Zunächst aber ist eine Führung übers Stadiongelände angesagt. Höhepunkt ist der Besuch im Skills Lab. Von außen höchst unscheinbar in einem Container untergebracht, entpuppt es sich als hochtechnologischer Fußballroboter.

Weltweit war der FCI der erste Verein, der die zwei Millionen Euro teure Hightech-Ballmaschine bekam. Eingesetzt vor allem im Jugendtraining, aber auch gerne von den Profis genutzt, vor allem, wenn sie nach einer Verletzung und Reha wieder Aufbautraining absolvieren müssen, berichtet Julian Braun aus der Marketingabteilung und zeigt, wie damit Flanken, Dribblings, Torschuss gezielt trainiert werden. Dann dürfen sich die Besucher ausprobieren. Alle anderen werden ganz nach hinten an die Wand geschickt, weil die Sensoren so sensibel seien, wie Braun erklärt. 80 Bälle sind im Umlauf, für eine Runde Torschuss kommen je acht von links und rechts. Thomas Wachinger und Dominik Wetzel stellen sich der im unklimatisierten Skills Lab ziemlich schweißtreibenden Aufgabe. Weiter geht’s zum Funktionsgebäude; Trainingsplätze und die professionellen Graffiti an der Südkurve werden passiert.

Alle Eindrücke finden Sie hier in unserer Bildergalerie:

Gelegentlich kam Stimmung bei Thomas Wachinger auf, wenn der FCI es vor das gegnerische Tor schaffte.
9 Bilder
Unspektakulärer Abschied für die Schanzer, tolles Event für Gewerbetreibende
Foto: Andrea Hammerl

Wie im Flug ist die Zeit bis zum Spiel vergangen, noch kurz den Appetit in der Businesslounge stillen, dann geht es hinaus auf die reservierten Sitzplätze. Fünfte Reihe, ganz nah dran am Spielgeschehen. Das hat allerdings eher den Charakter eines Freundschaftsspiels. Das Ergebnis spielt keine Rolle, weder für Gastgeber- noch Gästemannschaft. „Das sportliche Highlight war die letzte Minute“, meint Silke Gerstenhöfer mit Blick auf die wohl größte Torchance der Schanzer. Dominik Wetzel sagt lachend, „das Spannendste waren die Pyros“.

Am meisten sind nämlich die Rostocker Fans aufgefallen - allerdings negativ mit dem Abbrennen von Feuerwerk. Die Ausflügler lassen sich die Freude an ihrem Spieltagserlebnis davon nicht nehmen. „Es war ein schöner Tag, ein tolles Erlebnis“, bilanziert Marco aus Karlskron, „auch wenn ich kein großer Fußballfan bin - das Drumherum war sehr interessant“. Irmi Meier vom Königsmooser FCI-Fanclub hätte sich zwar einen versöhnlicheren Abschied aus der zweiten Bundesliga gewünscht, hat den Tag aber dennoch genossen und die Gruppe mit ihrem Wissen um die Spieler und deren Familien beeindruckt. „Auch mir als Nicht-Fußballfan hat es viel Spaß gemacht“, bilanziert Cornelia Euringer-Klose, die den Tag gemeinsam mit Patrick Scheurer von der Neuburger Rundschau organisiert hat.

Im Alter zwischen zwei und sechs Jahren können simple Situationen heftigen Trotz auslösen.
Kleine Rebellen

Wie meistern Eltern die Trotzphase ihres Kindes?

Das könnte Sie auch interessieren