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Laugna

23.06.2019

Der Burgmarkt trotzt dem miserablen Wetter

Zahlreiche Aussteller und Tausende von Besuchern ließen den Bocksberger Burgmarkt auch heuer wieder zu einem Erfolg werden. Die Besucher trotzten dabei teils heftigem Regen. Das Ambiente war wie immer einzigartig. 
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Zahlreiche Aussteller und Tausende von Besuchern ließen den Bocksberger Burgmarkt auch heuer wieder zu einem Erfolg werden. Die Besucher trotzten dabei teils heftigem Regen. Das Ambiente war wie immer einzigartig. 

Besucher lieben den Markt auf der Bocksberger Burgruine. Die Aussteller halten ihn aus mehreren Gründen für einzigartig. Trotz Dauerregen kommen am Samstag Tausende.

„Romantisch“ ist das erste Wort, das einem einfällt, wenn man den schmalen Weg entlang geht, der vom Dorf Bocksberg über eine kurze, aber doch leicht anstrengende Steigung zur Burgruine führt. Tausende von Gartenliebhabern und Burgmarktfreunden haben ihn in den letzten 15 Jahren bewältigt.

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Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Trotz Regen und Gewitter am Samstagnachmittag, kamen die Besucher in Scharen. Am Festplatz wurde am Samstag trotz sehr starken Regens, das Sonnwendfeuer angezündet, die Gartentombola aber auf den nächsten Tag verschoben. Sonst ist es ruhig im Wald in Bocksberg, aber an den beiden Veranstaltungstagen boten hier am Fuß des mittelalterlichen Wehrturms 74 Aussteller – davon sechs „Neue“ – zwei Tage ihre Waren und Kunstwerke an.

Bocksberger Burgmarkt ist unverwüstlich

Allein die Gärtnereien sind es in diesem Jahr, die von Heil-, Duft- und Küchenkräutern über Stauden, Beerensträucher und Fuchsien bis hin zu modernen und historischen Rosensorten alles im Angebot haben, was ein richtiges Gärtnerherz begehrt. Dazu kommen ausstellende Künstler und Handwerker, die in bunter Vielfalt Wohn- und Gartendeko für jeden Geschmack anbieten. Ein bisschen Kitsch darf hier auch immer dabei sein.

Der Burgmarkt trotzt dem miserablen Wetter

„Viele der Aussteller sind dem Markt bereits seit 2003 treu, als er noch gänzlich unbekannt war und man erst einen gewissen Bekanntheitsgrad aufbauen musste. Das wissen wir natürlich zu schätzen“, sagt der neue Mitorganisationsleiter Mattias Koschwitz, der das erste Mal für die Aussteller die Marktleitung übernimmt. Besonders ins Gewicht fällt in dem Laugnaer Ortsteil, dass kein Eintritt verlangt wird. Denn gerade junge Familien sind froh, dass sie nicht auch noch zur Kasse gebeten werden. „Das geht aber nur, weil alle Mitglieder der Ortsvereine ehrenamtlich arbeiten“, sagt Koschwitz.

Weiterhin wird speziell für Kinder, Aktionen wie „Kinderschminken“ und das Basteln lustiger Luftballontiere und vieles mehr, ein schönes Programm auf die Beine gestellt. An beiden Tagen wird außerdem „Schmuckgestaltung“ rund um die Ruine durchgeführt. Kinder sind, da ist sich das Organisationsteam einig, die wichtigsten Besucher, die es zu beachten gilt.

Die Besucher in Bocksberg bekamen viel Musik zu hören

Unterstützend neben vielen anderen, wirkt im Burgmarkt-Gremium Christine Aumiller mit, die vor Jahren den Bereich musikalische Unterhaltung übernahm, mit den „Laugnataler Musikanten“, den „The PopCorns“, der Osterbucher Musikkapelle und dem Schlagerduo „Bruderherzen“. Auf dem Marktgelände sorgen Margo und Magali, Drehorgelmusik, das Klarinetten-Ensemble „Burning Wood“ für Stimmung bei den Marktbesuchern.

Weitere Mitglieder im Burgmarkt-Gremium sind Helmut Friegel, der die Vorbereitungen jedes Jahr mit Rat und Tat unterstützt, und Josef Langenmair, der als Co-Organisator fungiert. Er hilft auch beim Aufbau der Aussteller tatkräftig mit.

Eindrücke hinterließen auch die Aussteller, die das Bocksberger Ambiente schätzen gelernt haben. Etwas Vergleichbares gebe es in der näheren Umgebung nicht, so die einhellige Meinung unter den Ausstellern. Besonders gut gefallen hat es Petra Heilander aus Heretsried. Sie ist das dritte Mal auf der Burg und ihr gefällt besonders die Lage und das Drumherum. So auch Elisabeth und Paul aus Biburg. Sie kommen schon das achte Mal her und sind immer wieder von dem schönen Ambiente begeistert. Natürlich nehmen sie auch ein Mitbringsel, einen handgefertigten Garten-Dekostab mit eingearbeiteten Glaskugeln, mit nach Hause.

Auf dem Festplatz herrscht großes Treiben zu unterschiedlichen Musikrichtungen. So spielen die Laugnataler Musikanten und „The PopCorns am Samstag auf, und am Sonntag unterhält die Musikkapelle Osterbuch die Marktbesucher am Festplatz zum Frühschoppen. Beschwingt geht der Burgmarkt dann am Nachmittag mit den „Bruderherzen“ seinem Ende entgegen.

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