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Mehr Platz

29.05.2015

Freie Schule und „Bienenkorb“ rücken zusammen

Die Freie Schule Lech-Donau belegt künftig den ganzen rechten Gebäudetrakt, in dem derzeit noch eine Außenstelle der Mittelschule Wertingen untergebracht ist. Im linken Gebäudeteil zieht der Kindergarten „Bienenkorb“ ein.
Bild: Hertha Stauch

Kindergarten zieht von Buttenwiesen nach Lauterbach um. Mittelschule zieht ganz nach Wertingen

Die „Freie Schule Lech-Donau“ und der Kindergarten Bienenkorb rücken enger zusammen. Im kommenden Schuljahr 2015/16 werden beide Einrichtungen voraussichtlich in der ehemaligen Volksschule Lauterbach untergebracht. Das Gebäude teilen sich derzeit die Freie Schule und eine Außenstelle der Mittelschule Wertingen.

Da die Mittelschule ganz nach Wertingen ziehen wird, werden im Erdgeschoss Räume frei – ein Umstand, der der Freien Schule entgegen kommt, wie Klassenlehrer Frank Eickelmann berichtet. Denn die Freie Schule, die vor vier Jahren gegründet wurde und seither in Lauterbach beheimatet ist, befindet sich in stetigem Wachstum. Inzwischen werden dort rund 50 Kinder nach den Prinzipien der Waldorfpädagogik unterrichtet. Vier Klassen sind zum Teil als Kombiklassen im Obergeschoss untergebracht.

Trotz der derzeit stabilen Schülerzahl befindet sich die Freie Schule noch im Aufbau, gibt Eickelmann zu verstehen, dass die Einrichtung als Privatschule um jeden Schüler froh ist, um ihren Bestand zu sichern. Im übernächsten Jahr gibt es erstmals eine Oberstufe, nach zwölf Klassen können die Schüler die Mittlere Reife im Rahmen einer externen Prüfung ablegen. Deshalb sind weitere Räume vonnöten. Mehr Platz brauchen auch Lehrer, Führungsteam und Sekretariat.

So kommen im Herbst nach dem Auszug der Mittelschule zwei Klassenzimmer, ein Zwischenraum und ein Lehrerzimmer hinzu. „Wir haben ständigen Raumbedarf, weil wir ja im Wachsen begriffen sind“, erklärt Frank Eickelmann. In drei Jahren, wenn es erstmals eine neunte Klasse gibt, „wird es wieder enger“. Vom Platz her reiche das Schulhaus noch für drei Jahre, schaut Eickelmann voraus und gibt zu verstehen, dass der Standort Lauterbach im derzeitigen Zustand nicht das Ende aller Wünsche sei.

In den Sommerferien wird renoviert

Dennoch ist das Gebäude in Lauterbach nun vorerst ausreichend. Im Nebentrakt des durch den Eingangsbereich geteilten Baus zieht voraussichtlich im Herbst der Kindergarten „Bienenkorb“ ein, der auf zwei Gruppen ausgeweitet wird und deshalb in der Synagoge keinen Platz mehr hat. Anfang der Sommerferien gibt es eine Renovierungs-Aktion, bei der auch die Eltern mit anpacken sollen. „Die Waldorfpädagogik arbeitet ja mit vielen Farben, jede Altersstufe hat ihre eigene Farbe, deshalb müssen wir die Räume neu streichen“, hofft Eickelmann auf Unterstützung und ist froh, dass es auch für die Lehrer und das Sekretariat mehr Raum geben wird.

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