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Gottmannshofen

06.02.2017

Gottmannshofens Feuerwehr kämpfte mit dem Wasser

Auch Ehrungen gab es im Rahmen der Jahresversammlung der Feuerwehr Gottmannshofen.
Bild: Stoll

Der Verein erkennt bei seinem Resümee auf eine  große Einsatzbereitschaft. Und was ist mit der Jugend?

War es 2015 noch die Hitze, die die Feuerwehr Gottmannshofen Mitte des Jahres beschäftigt hatte, war es 2016 das Wasser. Der Schwerpunkt im Mai und Juni lag bei zahlreichen Unwettereinsätzen nach Starkregenereignissen, resümierte Kommandant Thomas Schuhwerk bei der Jahresversammlung im Gasthof Stark. Die war traditionell sehr gut besucht, was nicht nur Vorsitzenden Roland Rehm freute.

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Bei den Brandeinsätzen hob der Kommandant Schuhwerk im abgelaufenen Jahr einen Einsatz im März in Zusamaltheim hervor. Dort hatte ein Mann versucht, mittels Benzin sein Wohnhaus anzuzünden, was jedoch gehörig schief ging. Neben einem brennenden Bienenhaus in Prettelshofen und illegal angezündeten Altreifen im Wald bei Bliensbach gab es keine weiteren Brände. Auf der Staatsstraße Richtung Frauenstetten ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person – glücklicherweise der einzige schlimmeren Unfälle im Ortsbereich. Neben zahlreichen freiwilligen Absperrdiensten leistete die Wehr erneut einiges in der Brandschutzerziehung in Grundschule, Kindergarten und erstmals auch in der „Villa Spatz“ in Hohenreichen. Der Kommandant berichtete zudem über zahlreiche Lehrgänge und Fortbildungen, eine Heißausbildung für Atemschutzträger sowie mehrere gemeinsame Übungen mit anderen Feuerwehren. Allgemein zeigte sich Thomas Schuhwerk mit der Übungsbeteiligung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Auch was die Einsatzbereitschaft betrifft, ist die Gottmannshofer Wehr bestens aufgestellt. Selbst untertags waren im Schnitt 16 Einsatzkräfte bei Alarmierungen vor Ort. Zwei Gruppen nahmen mit Erfolg an der Leistungsprüfung teil. Hierbei erreichten Andreas Huber und Susanne Schuhwerk die höchste Stufe Gold-Rot.

Das Durchschnittsalter der vierzig Aktiven der Löschgruppe beträgt derzeit 35 Jahre. Hier ist ein Trend nach oben spürbar, was durch eine gute Jugendarbeit verhindert werden soll. Jugendwart Mathias Schmid stellte die Tätigkeiten und Aufgaben der Jugendfeuerwehr vor. So beteiligten sich derzeit sieben Jugendliche mit Eifer an den zahlreichen Übungen und brächten sich auch tatkräftig in den Verein ein. Im Rahmen der Aktion „Zeit für Helden“ des Kreisjugendrings renovierte die Jugendgruppe ein Bushäuschen in Geratshofen. An Freizeitaktivitäten war ebenso einiges geboten, beispielsweise ein kurzweiliges Hüttenwochenende der Jugend in einer Selbstversorgerhütte bei Immenstadt.

Gottmannshofens Feuerwehr kämpfte mit dem Wasser

Schriftführer Wolfgang Schuster berichtete über die Vereinsaktivitäten. Neben den jährlich wiederholenden Veranstaltungen wie der Maifeier und dem Adventsmarkt verband man 2016 das Sommerfest vor dem Gerätehaus mit der offiziellen Inbetriebnahme und Segnung des Mehrzweckfahrzeugs.

Stadtrat Reinhold Wörle dankte im Namen der Stadt Wertingen für das Engagement des Vereins und der Einsatzbereitschaft der Wehr. Den lobenden Worten schloss sich der scheidende Kreisbrandmeister Olaf Dehlau an. Er kam noch einmal in seinen ehemaligen Bereich, den seit Anfang des Jahres Thomas Schuhwerk als KBM leitet, und dankte seinem Nachfolger für die geleistete Arbeit mit seiner Mannschaft.

Nach einigen Ehrungen wurde die Versammlung mit einer Präsentation beendet, die das abgelaufenen Jahr mit zahlreichen Bildern noch einmal Revue passieren ließ. (rstoll)

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