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Generalversammlung

24.02.2015

Häufiger auf der Straße als am Strahlrohr

Das Bild zeigt, mit welcher Ausrüstung das Rieblinger Feuerwehrfahrzeug beladen ist. Ebenso vielfältig sind die Herausforderungen für die Einsatzkräfte.
Bild: pm

Feuerwehr Rieblingen blickt auf 2014 zurück. Lob von Kreisbrandmeister Thomas Heimes

Noch deutlicher als im Vorjahr dominierte ein Schwerpunkt die Einsatzstatistik der Freiwilligen Feuerwehr Rieblingen im Jahr 2014, wie aus dem Tätigkeitsbericht von Kommandant Christian Thoma hervorging: Fast jeder Einsatz fand auf oder im Bereich einer Straße statt. Alarmierungen zu Brandeinsätzen gab es hingegen nicht. Dreimal wurde die Feuerwehr zu Verkehrsunfällen auf der Staatsstraße 2033 gerufen.

Die aktuell 30 Mitglieder der aktiven Mannschaft wurden außerdem zu vier Einsätzen mit „Technischer Hilfeleistung“ gerufen, die ebenfalls fast alle im Straßenraum zu bewältigen waren. Ein auf die Fahrbahn gestürzter Baum und die Verkehrsabsicherung beim Bittgang zur Kapelle in Neuschenau waren darunter.

Rechnerisch (jede eingesetzte Person zählt) ergaben sich für die Rieblinger Feuerwehrleute somit 412 Einsatzstunden.

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Wertingens Zweiter Bürgermeister Johann Bröll lobte, dass derartige Leistungen nur durch Freiwilligkeit möglich seien. Im Hinblick auf die Ausstattung der Wehr, die man sich vor einigen Jahren noch kaum hätte vorstellen können, merkte Bröll an, dass damit auch eine große Verantwortung einhergehe. Verkehrsunfälle, Atemschutzeinsätze - von der Feuerwehr werde professionelle Hilfe erwartet. Um diese gewährleisten zu können, bilden sich Führungskräfte und Mannschaft stets weiter, auch in externen Lehrgängen. Insgesamt 28 Übungen absolvierten die Rieblinger Feuerwehrleute, mit konsequent hoher Teilnehmerzahl. Herausragend war die Gemeinschaftsübung am Antonihof im Juli, bei der die Feuerwehren aus Gottmannshofen, Bliensbach, Prettelshofen und Rieblingen hervorragend zusammenarbeiteten. Jugendwart Thomas Döhnel lobte in seinem Bericht die große Einsatzbereitschaft der Jugendgruppe mit aktuell vier Mitgliedern, deren Übungen ebenfalls stets gut besucht waren. Höhepunkt im Vereinskalender war eine dreitägige Fahrt nach Hamburg. Der im Auftrag der Stadt Wertingen von einem unabhängigen Gutachter erarbeitete Feuerwehrbedarfsplan sieht für die Wehr in Rieblingen vor, diese zukünftig mit einem wasserführenden Fahrzeug auszustatten. Bürgermeister Bröll erklärte in diesem Zusammenhang den Willen der Stadt Wertingen, die Ausstattung der acht Feuerwehren in den Stadtteilen weiter zu verbessern. Manches Detail müsse noch geplant und entschieden werden. Aber jede Wehr, ob groß oder klein, sei wichtig, so Bröll.

Kreisbrandmeister Thomas Heimes schließlich zeigte sich mit dem Übungsspektrum und -pensum der Feuerwehr Rieblingen hoch zufrieden. Auch die Zusammenarbeit bei Einsätzen und darüber hinaus lobte Heimes. (pm)

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