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06.07.2010

Kongresshalle soll Leidenschaft wecken

Auch auf dem Dach der Kongresshalle wird in der Affenhitze geschuftet. Eine neue Isolierung muss her. Fotos: Anne Wall

Augsburg Beim großen Umbau der Kongresshalle legt man großen Wert auf Tradition. Der Stil der 70er Jahre soll wieder schön herausgearbeitet werden. Denn Sichtbeton ist trendy. Doch neue Wege geht man bei der Umbenennung: Die Kongresshalle soll es nicht mehr geben. "Wir haben jetzt den ,Kongress am Park' ", betont Geschäftsführer Götz Beck. Auf den neuen Flyern, Broschüren, auf Visitenkarten und Briefen ist der neue Name schon zu finden.

Jüngst inszenierte Götz Beck, unterstützt von Vertretern der Agentur liquid, vom Wirtschaftsreferat, von der AGS, die den Umbau betreut, sowie vom Architekten Gerhard Tham und der Stadträtin Claudia Eberle als Vize-Aufsichtsratsvorsitzende der Betriebs-GmbH den neuen Markenauftritt. Ort: Die Kongresshallen-Baustelle. Viel Neues gab es eigentlich nicht zu melden. Im neuen Internetauftritt und in den eindrucksvoll bebilderten Broschüren kann man jetzt erahnen, wie sich der Kongress am Park ab 2012 darstellen wird. Ganz neu und ungewohnt eben.

Das denkmalgeschützte Gebäude hat eine "spannende Architektur" zu bieten, so Beck. Man spiele mit den Kontrasten von hartem Beton und weichem Holz, man kombiniere klare Linien mit verspielten Elementen. Weitere Schwerpunkte sind der Park und das Thema "Leidenschaft". Mit einem Lichtkonzept sollen Emotionen geweckt werden. Damit die Illumination wirken kann, soll allerdings das reichhaltige Grün an der Halle deutlich ausgelichtet werden. Die Fassade soll wieder wirken können. Geld für eine neue Gartengestaltung habe er aber nicht.

Während die richtigen Umbauarbeiten erst beginnen, das Haus wird sicherheitstechnisch und energetisch für 21 Millionen Euro auf Vordermann gebracht, gehen Beck und sein Team schon jetzt voll in die Akquise. Mit der neuen Kongresshalle hofft Beck im Wettbewerb zu punkten und zusätzliche Veranstaltungen zu holen. Wie der AGS-Chef Manfred Deutschmann und Architekt Tham erklären, liege man im Zeitplan. Die größte Herausforderung sei der Zeitdruck, da große Teile aus dem Konjunkturprogramm finanziert würden. Derzeit stünden Demontage, Abbruch und der Gerüstaufbau im Vordergrund. Asbest sei kaum gefunden worden. Die Baustelle ist schadstofffrei, so Tham.

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