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Volkshochschule

30.03.2015

Qualität hat Priorität

vhs Zusamtal klagt über steigende Mieten

Nur gute Nachrichten gibt es von der vhs Zusamtal, betonte Vorsitzender Winfried Heppner bei der Mitgliederversammlung im Wertinger Gasthaus Hirsch. Mit 431 Veranstaltungen erreichte die vhs 2014 einen Rekord, 62 mehr als im Vorjahr.

Bei den Teilnehmern (10890) und den Teilnehmerdoppelstunden (1955) liege die vhs im oberen Bereich. Im Vorjahr wurden zwar fast 4000 Teilnehmer mehr gezählt, erläuterte die pädagogische Mitarbeiterin Daniela Stix, allerdings war 2013 das absolute Rekordjahr, nachdem die Kleinkunstbühne Lauterbach ihr 30-jähriges Bestehen feierte, zum ersten Mal Zumba-Kurse stattfanden, die Vegan-Welle auf dem Höhepunkt war und die Werta mit in die Statistik eingeflossen sei. „Wir brauchen keinen Vergleich zu benachbarten Volkshochschulen zu scheuen“, sagte Heppner erfreut.

Dank der vorbildlichen pädagogischen Arbeit von Daniela Stix und der Mitarbeit des Kuratoriums hätten sich die Leistungen auf einem guten Niveau etabliert. „Qualität war und ist uns wichtig. Darauf werden wir auch weiterhin Wert legen.“ Nachdem die vhs große Probleme habe, neue geeignete Räume zu finden, könne derzeit kein größeres Programm auf die Beine gestellt werden. Bei Räumen von Gewerbetreibenden fielen marktübliche Mieten an. Allerdings sei die Qualität mitentscheidend für die Belegung von Kursen. Es spreche sich herum, ob Räume sauber sind, die Heizung läuft, Parkplätze vorhanden sind und ein Ansprechpartner für Notfälle zur Verfügung steht.

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Die Zahlen erläuterte Thomas Seefried (siehe Info), für den Josef Caesar nur lobende Worte fand: „Er führt die Kasse mit Sorgfalt und Fachkenntnis, wie auch bei der Kleinkunstbühne Lauterbach.“ Caesar, der mit Michael Wieland die Kassenprüfung durchgeführt hatte, gab vor der Entlastung des Kassierers den gemeinsamen Prüfungsbericht und den des Kreisrechnungsprüfungsamts Dillingen bekannt.

Mitglied Herbert Petersen, sorgte sich, weil seit 2011 jeweils ein Defizit zu verzeichnen war. Gewinn zu machen, sei nicht das Ziel eines Vereins, meinte Buttenwiesens Bürgermeister Norbert Beutmüller. Winfried Heppner erläuterte, dass das eingenommene Geld dazu hergenommen werde, gute Vereinsarbeit zu machen - und dass die vhs einen fünfstelligen Bereich für Investitionen in der Rückhand habe.

Beim Ausblick auf das laufende Jahr meinte Daniela Stix, dass die Kurse des Frühjahrsemesters gut angelaufen seien. Bei der EDV sinke die Nachfrage bei den klassischen Einsteigerkursen, woraufhin teurere Kurse in der Kleingruppe mit maximal sechs Personen durchgeführt werden.

Andere Angebote scheitern aufgrund der nicht vorhandenen Ausstattung (WLAN, Software) und der fehlenden Möglichkeit, dies zu ändern.

Im Sprachbereich mit jungen, gut ausgebildeten Kursleitern laufen die Kurse zwei Semester, dann ist keine Fortsetzung möglich. Erfreulich sei, dass im Bereich Kunst, Kreatives sich mit Weidenflechten und Nähen zwei Trends gefunden haben, bei denen die Kurse bereits komplett ausgebucht sind.

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