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Buttenwiesen

17.06.2019

Sie bringt eine neue Form von Gastronomie ins Zusamtal

Justina Werner will frischen Wind in die kulinarische Szene des Zusamtals und der Region bringen. Mit ihrem „Pop-Up“-Konzept soll Gastronomie dort entstehen, wo es Platz dafür gibt.
Bild: kom.ma-Fotografie

Justina Werner aus Buttenwiesen will in der Region sogenannte „Pop-up-Lokale“ etablieren. Diese sollen kurzfristig Leerstände füllen.

„Pop-up-Stores“, kurzfristige und provisorische Einzelhandelsgeschäfte, die vorübergehend in leer stehenden Geschäftsräumen betrieben werden, gibt es schon länger. Seit geraumer Zeit öffnen nun auch Pop-up-Lokale verstärkt ihre Pforten. Und auch in unserer Region hält diese neue Art der Gastronomie Einzug. Justina Werner aus Buttenwiesen gründete nämlich ihr Unternehmen GAST EVENT, das seit Mai 2019 offiziell am Start ist und mit dem sie genau dies verwirklichen will: ein gastronomisches Konzept, das eben nicht an einem festen Standort, sondern immer wieder an unterschiedlichen Orten zu diversen Themen umgesetzt wird.

Frau aus Buttenwiesen hat die Leidenschaft zum Beruf gemacht

Damit hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht, denn „entweder man liebt die Gastronomie, oder eben nicht“, erklärt die 39-Jährige. Und sie liebt sie, ihr machte es schon immer viel Spaß, Gäste zu bewirten, den Tisch zu decken, einfach alles, um optimal ein Fest vorzubereiten. Auch privat ist die Unternehmerin bekannt für ihre liebevoll und äußerst detailgenauen Einladungen, die keine Wünsche offen lassen.

Genügend gastronomisches Fachwissen sammelte die gelernte Friseurin, die anschließend als stellvertretende Filialleiterin in einem Bekleidungsgeschäft gewirkt hatte, zudem viele Jahre im Unternehmen ihres Schwiegervaters, Franz Weber, den sie regelmäßig in dessen früherer Schmankerlstube in Wertingen unterstützte. Und so entwickelte die zweifache Mutter von Luis und Paulina seit 2018 Ihre Idee. „Mit Mut fangen eben die schönsten Geschichten an“, sagt Justina Werner. Bei ihr kommen noch Erfahrung in der Personalführung, Kreativität, unternehmerisches Know How und die Begeisterung für die Kunden hinzu. „Das Wichtigste ist für mich, dass der Gast sich wohl fühlt und wahrgenommen wird.“ Nicht wie in einem Restaurant an getrennten Tischen, sondern gemeinsam an einer einladenden Tafel mit anderen Gästen soll bei Justina Werners Events gespeist werden.

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Pop-up-Lokale: Mobile Bar im Retro-Caravan

„Es geht mir sehr um die Kommunikation untereinander. Unser Konzept ermöglicht das Erleben eines Abends, bei dem sich die Teilnehmer zudem kennenlernen, gemeinsam feiern, genießen und sich bei Musik und Gesprächen unterhalten können“, sagt die Unternehmerin weiter. Durch eine mobile Bar wird das gastronomische Angebot um Cocktails und Kaffeespezialitäten erweitert. Dafür hat die Unternehmerin einen Retro-Caravan umgebaut, der außerdem separat für Firmenfeiern, Geburtstage, Hochzeiten und weitere Veranstaltungen gebucht werden kann. „Bei den Terminen lädt unsere mobile Bar namens Fred zum Flanieren ein. Bei anderen Einsätzen wie Stadtfesten, wir waren bereits damit auf dem Buttenwiesener Marktsonntag, ist unser Angebot um Cocktails, auch alkoholfrei, Sekt, Prosecco, Weine, Eistees aus eigener Herstellung und eben dank einer Siebträgermaschine mit Kaffee in unterschiedlichen Ausführungen erweitert.“

Speisen und Getränke aus der Region

Für die Umsetzung ihres Konzeptes arbeitet Justina Werner mit Partnern aus der Region zusammen, von denen sie Speisen und Getränke beziehen wird. Sie möchte mit etablierten Gastronomen, Köchen und Bartendern, aber auch mit anderen Gründern kooperieren. Sie versteht sich nämlich nicht als Konkurrenz zu bestehender Gastronomie, sondern möchte vielmehr im Miteinander über gezielte Aktionen auf vorhandene Qualität aufmerksam machen. Ein mediterraner Abend ist bereits in Kooperation mit Franz Weber, der das Menü zaubern wird, und Passiflora in Buttenwiesen, wo alles stattfinden wird, am 20. Juli geplant. Überlegungen für genügend Termine mit weiteren kulinarischen Schwerpunkten sind vorhanden. „Wobei auch durchaus Events mit anderen, nicht nur auf das Essen bezogenen Themen denkbar sind.“

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