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Leben in Europa
21.06.2014

Preisniveau: Nachbarländer sind teurer als Deutschland

Im EU-Vergleich müssen deutsche Verbraucher überdurchschnittlich viel Geld ausgeben.
Foto: Olivier Hoslet (dpa)

Das Statistische Bundesamt hat mitgeteilt, dass das Preisniveau in Deutschland über dem EU-Durchschnitt liegt. In den meisten Nachbarländern ist es allerdings noch höher.

Deutsche Verbraucher geben mehr Geld aus als der Durchschnittsbürger der EU. Das hat das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitgeteilt. Das heißt, dass das Preisniveau der Deutschen über dem durchschnittlichen Preisniveau in Europa liegt.

Das deutsche Preisniveau ist um 1,5 Prozent höher als im Durchschnitt der 28 EU-Mitgliedstaaten. Am höchsten war das Preisniveau innerhalb der EU in Dänemark (39,6 Prozent über Durchschnitt), auch in Schweden (29,8) und Finnland (23,5) lag das Niveau über dem EU-Durchschnitt. Noch höher war das Niveau in zwei Staaten, die nicht zur EU gehören: Die Schweiz lag 55,9 Prozent über dem EU-Durchschnitt, Norwegen 54,9 Prozent.

Niedrigstes Preisniveau der EU: Bulgarien ist am billigsten

Auch in den meisten direkten Nachbarländern ist das Preisniveau höher als das Deutschlands. Wie in den vergangenen Jahren schon war es auch dieses Jahr in Tschechien und Polen niedriger. Am niedrigsten war das Preisniveau in Bulgarien, dort liegt es nämlich 51,6 Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Ähnlich war es in Albanien und Mazedonien, die beide nicht zur EU gehören. AFP/AZ

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