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Kommentar

18.07.2017

Migranten sind auf dem Arbeitsmarkt schwer vermittelbar

Fast die Hälfte der Arbeitslosen hat einen Migrationshintergrund. (Symbolfoto)
Bild: Hans Edinger

43 Prozent der Arbeitslosen haben einen Migrationshintergrund. Viele anerkannte Flüchtlinge finden kaum einen Job. Aber auch Kinder von Einwanderern haben es schwer.

Es kommen nicht nur Ingenieure und Ärzte. Jeder fünfte Flüchtling hat nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft gar keine Schule oder nur eine Grundschule besucht – und wenn ein junger Afghane zu Hause tatsächlich eine Ausbildung zum Automechaniker abgeschlossen hat, ist er deswegen noch längst nicht auf dem Stand eines Kollegen in Deutschland, der heute schon ein halber Informatiker sein muss, um die immer aufwendigere Fahrzeugelektrik und -elektronik zu beherrschen.

Fehlende Sprachkenntnis, fehlende Ausbildung

So gesehen ist es keine Überraschung, dass Menschen mit Migrationshintergrund deutlich häufiger arbeitslos sind (Lesen Sie dazu: Migranten finden kaum Jobs ). Teils sind sie wegen ihrer mangelnden Sprachkenntnisse schwerer vermittelbar, teils wegen fehlender oder unzureichender Ausbildung, teils wegen einer fatalen Kombination aus beiden Faktoren. Bei den Flüchtlingen der vergangenen beiden Jahre war das schon abzusehen, auch wenn viele Betriebe sich redlich mühen, sie zu integrieren.

Dass auch viele Kinder türkischer oder russischer Eltern mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, potenziert das Problem nun aber noch. Offenbar ist die dritte Generation der Zuwanderer auf dem Arbeitsmarkt deutlich schlechter vermittelbar als ihre Eltern und Großeltern. Sie sind die Langzeitarbeitslosen von morgen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.07.2017

Deutschland zieht durch seine sehr großzügigen Sozialleistungen eben eher Sozialmigration an, während gut ausgebildete leistungswillige Migranten wegen der leistungsfeindlichen Grundtendenz eher einen Bogen um Deutschland machen.

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Das Ergebnis haben wir nun klar vorliegen.

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Dazu kommt noch die vielfache Aufsässigkeit gegen die deutsche Sprache. Die Bereitschaft die Sprache zu lernen, ist beim bildungsfernen, von Sozialhilfe gut versorgten Spektrum einfach zu gering.

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20.07.2017

"...während gut ausgebildete leistungswillige Migranten wegen der leistungsfeindlichen Grundtendenz eher einen Bogen um Deutschland machen."

Gibt es denn Beispiele dafür?

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20.07.2017

Sonst wären die Zahlen ja nicht so wie sie sind !

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20.07.2017

Was sagen die Politiker immer! wir brauchen die Migranten zum Arbeiten, aber so wies aussieht, belastet der größte Teil nur unsere Sozialsysteme.

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20.07.2017

Unsere Sozialsysteme sind doch trotz den Flüchtlingen bestens ausgestattet.

Wo sehen Sie denn die gravierenden Belastungen der Sozialsysteme?

Marode Straßen und Schulen, die seit Jahren baufällig sind gibt es zuhauf. Dafür können die Migranten allerdings gar nichts.

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20.07.2017

"Unsere Sozialsysteme sind doch trotz den Flüchtlingen bestens ausgestattet"

Der ehem. Chef des Münchner IFO-Instituts (ein regierungsnahes Institut) hat mal grob nachgerechnet, was ein Flüchtling den deutschen Staat kosten wird: Er kam auf Kosten von 450.000€ !!

Jetzt nehmen sie die Summe mal für 1 Million Flüchtlinge, dann kommen sie auf 450 Milliarden € !! Gute Politiker zeichnen sich damit aus, dass sie ein bißchen in die Zukunft planen und nicht sagen, momentan haben wir doch keine Probleme mit unserem Sozialsystem. Das ist blauäugig um nicht zu sagen d..mm!

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21.07.2017

Es zählt das was hinten rauskommt und nicht das was Sie ausrechnen. Außerdem sind es nicht Politiker welche die positiven Zahlen unserer Sozialsysteme darlegen.

Kann es sein, dass Sie schon vor knapp 2 Jahren den Zusammenbruch unserer Sozialsysteme wegen den Flüchtlingen vorausgesagt haben? Letztlich ist das Gegenteil geschehen.

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20.07.2017

Die Sozialsysteme sind bestens ausgestattet !

Stimmt, aber lassen Sie mal die Autoindustrie mit allen Zulieferern auf Talfahrt gehen, oder auch die Stahlindustrie in Verbindung mit dem Maschinenbau. Der gesteuerte Druck aus dem Ausland nimmt ständig zu. Das wird große Arbeitslosigkeit zur Folge haben und der Abgabetopf ist dann schnell leer.

Dann werden Sie in Deutschland Unruhen erleben, wie es sie seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat.

Wichtig ist, so wie Sie Herr M. - immer beschwichtigen und alles schönreden.

Warten Sie nur mal ab, bis die 200.000 Flüchtlinge mit italienischen Reisepapieren am Brenner ankommen. In Südtirol (Bozen) herrscht bereits der Ausnahmezustand, dem die dortige Polizei nicht mehr gewachsen ist.

Alle haben nur einen Wunsch: Ins Sozialparadies Deutschland mit freier Heilfürsorge, mit finanzieller Ausstattung und Kuscheljustiz-

Übrigens, die maroden Strassen und Schulen in den alten Bundesländern haben wir den Sozialisten in der EX-DDR zu verdanken. Das ehemals marode Land hat jetzt keine kaputten Strassen und Schulen mehr.

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20.07.2017

Übrigens, die maroden Strassen und Schulen in den alten Bundesländern haben wir den Sozialisten in der EX-DDR zu verdanken. Das ehemals marode Land hat jetzt keine kaputten Strassen und Schulen mehr.

Sehen Sie, die Altkommunisten sind halt doch etwas cleverer als die Sprücheklopfer in den westlichen Bundesländern, incl. der größten hier in Bayern.

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21.07.2017

In Südtirol (Bozen) herrscht bereits der Ausnahmezustand, dem die dortige Polizei nicht mehr gewachsen ist.

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Mal nicht übertreiben, die wollen doch nur nach Deutschland...

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https://www.barfuss.it/story/reise-ins-nirgendwo

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Die Flüchtlinge, die hier ankommen, haben die Schifffahrt über das Mittelmeer geschafft. Alle in der Hoffnung, in Europa ein besseres Leben zu finden. Sie haben Wochen anstrengender Reise hinter sich und wollen nur eines: weiter nach Deutschland und in den Norden.

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Wann treten Schulz, Göring-E. und Kipping auf den Balkon und versprechen die Einreise nach Deutschland?

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20.07.2017

Stimmt. Aber lassen Sie mal einen deftigen Komjunktureinbruch kommen, der sich über mehrere Jahre hinwegzieht. Da sind die Reserven verdammt schnell weg. Und Reservn bilden ist eigentlich immer eine gute Aktion.

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20.07.2017

Korrekt. Und das in Größenordnungen von etwa 30 Milliarden im Jahr. Das wird sich auch die nächsten Jahre nicht bessern da der Zustrom weiter anhält. Die Märchen vom syrischen Arzt sind lange ausgeträumt.

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20.07.2017

Das wären, nur mal ein kleines Rechenbeispiel bei 1 000 000 Migranten 30.000€ je Migrant. Glauben Sie das wirklich?

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