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Studie

28.06.2018

2045 soll ein Drittel der Deutschen fettleibig sein

Zu hohes Gewicht ist ein Risiko für die Gesundheit.
Bild: Matthias Becker (Archiv)

Laut einer dänischen Studie wird der weltweite Anteil fettleibiger Menschen bis zum Jahr 2045 dramatisch ansteigen. Das hat Folgen.

Es kommt richtig dicke – glaubt man einer dänischen Prognosestudie. Die besagt, dass der Anteil fettleibiger Menschen auf der Welt in den kommenden 27 Jahren dramatisch ansteigt. Derzeit sind circa 14 Prozent der Weltbevölkerung fettleibig. Im Jahr 2045 sollen es schon 22 Prozent sein. Das ergibt die Studie des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk.

Wann ist man übergewichtig? Wann fettleibig?

Als übergewichtig gelten Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 25 bis 30. Fettleibig ist, wer einen Wert ab 30 aufweist. Einen BMI von genau 30 hat beispielsweise ein 50-Jähriger, der 1,77 Meter groß ist und 94 Kilo wiegt. Der BMI wird dadurch berechnet, dass man sein Gewicht durch die Körpergröße (in Metern und mit sich selbst multipliziert) teilt.

Da deutliches Übergewicht starke negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat und etwa Diabetes begünstigt, sollen auch die Kosten des Gesundheitswesens enorm ansteigen, warnen die Studienverfasser. Jeder achte Weltbürger (zwölf Prozent) soll dann an Diabetes Typ 1 oder 2 leiden. 2017 waren es neun Prozent. Rund 90 Prozent der Diabetiker leiden an Diabetes 2, auch Altersdiabetes genannt.

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Die dänischen Forscher prognostizieren, dass 2045 mehr als jeder dritte Deutsche fettleibig sein wird. Der Anteil der fettleibigen Deutschen steigt von 25,8 Prozent 2017 auf 36,6 Prozent. Und der Anteil der Diabetiker hierzulande wächst von 10,1 auf zwölf Prozent. Sehr ähnlich sieht es übrigens auch in den beiden weiteren deutschsprachigen Ländern Österreich und Schweiz aus.

Fettleibigkeit wird ein immer größeres Problem

In den USA werde diese Entwicklung noch drastischer verlaufen. Während 2017 immerhin 39 der US-Bürger fettleibig waren, sollen es 2045 55 Prozent sein. Die Quote des Diabetes Typs 2 in den USA werde von 14 auf 18 Prozent steigen. 2012 noch wurden in den Vereinigten Staaten 245 Milliarden Dollar für die Behandlung von Diabetes ausgegeben. 2017 waren es schon 327 Milliarden Dollar. Dieser Trend für den Kostenanstieg werde sich im deutschsprachigen Raum fortsetzen. Auch in südlichen Entwicklungs- und Schwellenländern wird Fettleibigkeit zu einem immer größeren Problem. So soll sich etwa in China die Quote der Fettleibigen von 9,2 im Jahr 2017 auf 19,3 Prozent im Jahr 2045 verdoppeln.

Als Risikofaktoren für ungesunde und zu kalorienreiche Ernährung gelten unter anderem Zeitdruck, Stress, Urbanisierung und auch Einsamkeit.

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29.06.2018

Vielleicht wird ja fett das neue schlank? Und dann lesen wir "ln 20 Tagen zur Bikinifigur! Leicht gemacht, mit FATTY 20 kg in nur 20 Tagen zulegen".
Mann oh Mann, das ist doch kein Wunder bei dem Industrie-, Chemiefraß.

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