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Alzheimer
16.03.2012

Forscher entdecken Antikörper gegen die Demenzkrankheit

Bisherige Forschungen haben ergeben, dass obduzierte Gehirne von Alzheimer-Patienten höhere Eiweißablagerungen als sonst üblich enthielten.
Foto: afp (Symbolbild)

Britische Forscher haben bei Mäusen eine Art Antikörper gegen Alzheimer entdeckt. Damit könnten neue Wege zur Behandlung der Demenzkrankheit beim Menschen eröffnet werde.

Die Antikörper neutralisieren das  Alzheimer-Protein Beta-Amyloid, das sich im Gehirn ablagert und  dessen Funktion beeinträchtigt, heißt es in einer jetzt im US-Fachblatt Journal of Neuroscience veröffentlichten Studie der Forschergruppe von der Abteilung Zell- und Entwicklungsbiologie am University College London.

Eiweißablagerungen in Gehirnen von Alzheimer-Patienten

Damit wachse die "Hoffnung auf eine Therapie und vielleicht die Prävention eines geistigen Verfalls zu Beginn der Alzheimer-Krankheit", erklärte die Hauptautorin der Studie,  Patricia Salinas. Bisherige Forschungen ergaben, dass obduzierte Gehirne von Alzheimer-Patienten höhere Eiweißablagerungen als sonst üblich enthielten. Allerdings war sich die Wissenschaft im Unklaren, warum dem so ist.

Alzheimer bisher unheilbar

Die Krankheit Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Die bisher unheilbare Krankheit führt zum Verlust von geistigen Funktionen wie  Denken, Sprache, Urteilsfähigkeit und Orientierung sowie zum  Absterben oder einer starken Schädigung von Gehirnzellen vor allem in der Hirnrinde. Weltweit sind mehr als 35 Millionen überwiegend  ältere Menschen an Alzheimer erkrankt. afp

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