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Gesundheits-Ratgeber

17.06.2013

Die Hitze belastet den Kreislauf - so schützen Sie sich

Deutschland stehen die drei bislang heißesten Tage des Jahres bevor. Wir zeigen, wie Sie sich schützen.
Bild: Karl Aumiller

Die nächsten Tage wird es richtig heiß in Deutschland. Schön, dass der Sommer endlich da ist. Um ihn sorgenfrei genießen zu können, sollte man aber einige Tipps beachten.

Der Hitze-Hammer schlägt auf Deutschland ein: In den kommenden Tagen knacken die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) regional die 35-Grad-Marke. Für Mittwoch erwartet das Wetterportal wetter.net sogar stellenweise bis zu 38 Grad Celsius.

Sommer-Hitze: Genug trinken hilft dem Kreislauf

Angesichts der bevorstehenden Hitzewelle in Deutschland raten Experten, zwei bis vier Liter Wasser oder Saftschorle am Tag zu trinken. Durch die schwüle Witterung drohten Kreislaufprobleme und Erschöpfung, wie die Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachsen am Montag in Hannover mitteilte. Besonders gefährdet durch Hitze seien Menschen, deren Kreislauf ohnehin nicht sehr stabil ist, wie chronisch Kranke,  Übergewichtige und Ältere.

Auch gesunde Menschen sollten sich vor allem in den Mittagsstunden  besser nicht direkt der Sonne aussetzen und aufgeheizte Orte  meiden. Säuglinge und Kleinkinder müssen besonders vor Hitze  geschützt werden, weil sich ihr Körper noch nicht ausreichend durch Schwitzen abkühlen kann.

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Sie sollten an heißen Tagen besonders auf Abkühlung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und sich  am besten in kühlen, abgedunkelten Räumen aufhalten.  

Essen und Trinken bei heißem Wetter: Das wird empfohlen

Um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten, sollte auf fettes  Essen verzichtet werden, rät die TK. Das Essen sollte leicht  verdaulich sein, dabei reich an Vitaminen und Nährstoffen. Auch  sollte möglichst wenig Kaffee oder Schwarztee, und tagsüber kein Alkohol getrunken werden.

Reichlich Mineralwasser, verdünnte Obst-  und Gemüsesäfte löschen den Durst und gleichen den Flüssigkeits-  und Mineralstoffverlust durch Schwitzen wieder aus. Eiskalte Getränke  können allerdings Magenbeschwerden verursachen. Zudem muss der  Körper mehr arbeiten, um die Flüssigkeit auf Körpertemperatur zu  erwärmen. Damit steigt auch die Wärmebelastung.

Kleidung für heiße Tage: Was gegen Hitze hilft

Empfohlen wird helle, luftige Kleidung möglichst aus Baumwolle oder anderen Naturfasern. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte eine  Kopfbedeckung getragen werden. Die Techniker Krankenkasse empfiehlt Menschen mit schwachen Venen,  gerade an heißen Tagen Stützstrümpfe zu tragen, damit das Blut durch die Erweiterung der Gefäße nicht in den Beinen versackt und  so zusätzlich Kreislaufprobleme verursacht.

Beim Sport gilt: Nicht jede sportliche Aktivität ist gesundheitsschädlich.  Allerdings sollten längere körperliche Anstrengungen möglichst  nicht in die Mittags- und Nachmittagsstunden gelegt werden. Dann  ist die Belastung am höchsten. Senioren, Kinder und Menschen mit  Kreislaufproblemen ist vom Sport bei Hitze allerdings abzuraten

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Tipps bei Hitze: Das sollten Sie beim Sonnenbaden beachten

Experten empfehlen  eine Sonnencreme mindestens mit Lichtschutzfaktor 15. Das Mittel  sollte mindestens 30 Minuten vor dem Gang in die Sonne aufgetragen  und regelmäßig erneuert werden.

Es empfiehlt sich, Hände, Nacken und Gesicht hin und wieder mit  kalten Wasser zu waschen. Auch eine lauwarme Dusche hilft. Jede  schlagartige Abkühlung  - zum Beispiel durch eine kalte Dusche -  sollte aber vermieden werden, um den Kreislauf nicht noch mehr zu  belasten. Wer die Beine zudem immer mal wieder für ein paar Minuten  hoch legt, entlastet die Gefäße und beugt dem Anschwellen von  Beinen und Füßen vor. (AZ/afp)

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