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Hunger durch Schlafmangel
17.03.2016

Deswegen macht Schlafmangel so hungrig

Mit Schlafmangel können Menschen ihrem Hungergefühl offenbar weniger widerstehen, haben Forscher der University of Chicago herausgefunden.
Foto: Jens Kalaene (dpa)

Schlafmangel soll hungrig machen. Schuld an dem Hunger ist wohl ein cannabisähnlicher Stoff, den der Körper bei Schlafmangel ausschüttet.

Hungrig durch Schlafmangel: Wer zu wenig schläft, hat seinen Hunger offenbar weniger im Griff und ist somit einem höheren Risiko von Fettleibigkeit ausgesetzt und hat seinen Hunger weniger im Griff. Das haben die Forscher um Erin C. Hanlon von der University of Chicago nun mit einer Studie belegt. Sie wiesen nach, dass der Körper bei Schlafmangel einen drogenähnlichen Stoff ausschüttet, der für eine schwächere Selbstkontrolle verantwortlich ist.

Dieser körpereigene Stoff heißt Endocannabinoids 2-Arachidonylglycerol (2-AG) und hat eine ähnliche Wirkung wie Cannabis, zum Beispiel verringert er wie die Droge Schmerzempfinden und die Beweglichkeit.

Schlafmangel macht hungrig: Wie kommt es zu dem Hunger?

In der Studie untersuchten die Forscher die Konzentration des Stoffes in einem Schlafexperiment: Zunächst durften die Probanden - junge, gesunde Erwachsene - vier Nächte nacheinander achteinhalb Stunden schlafen. Sie bekamen regelmäßig zu Essen und ihr Hungergefühl und Appetit wurde von den Forschern beurteilt. Dabei wurde die 2-AG-Konzentration die ganze Zeit gemessen.

In der nächsten Stufe des Experiments blieben alle Bedingungen gleich - bis auf die Menge des Schlafes. Nun durften die Probanden vier Tage lang nur etwa viereinhalb Stunden schlafen - und wieder wurde die Konzentration des drogenähnlichen Stoffes 2-AG gemessen.

Wer wenig schläft, kann Hunger schlechter widerstehen

Das Ergebnis: In beiden Fällen war die 2-AG-Konzentration mitten in der Schlafphase am geringsten und stieg im Verlauf des Tages. Kurz nach Mittag erreicht die Konzentration des Stoffes seinen Höhepunkt, bevor sie wieder absank. Jedoch war der 2-AG Spiegel bei den Menschen, die nur wenig geschlafen hatten, am Mittag höher und blieb auch bis zum Abend auf einem höheren Level.

Die Probanden mit Schlafmangel berichteten den Forschern entsprechend zu der 2-AG-Konzentration von Hunger und Appetit. Wenn sie weniger geschlafen hatten, konnten die Probanden außerdem schlechter den Snacks widerstehen, die die Forscher ihnen auf den Tisch gestellt hatten. AZ

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