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Kohlrabi

18.12.2019

Kohlrabi-Blätter sollten Sie schnell entfernen - aber essen

Die Kohlrabiblätter entziehen der Kohlrabi-Knolle Feuchtigkeit. Sie sollten daher nach dem Kauf entfernt werden - lassen sich so aber essen.
Bild: Symbolbild: Holger Hollemann (dpa)

Das Beste vom Kohlrabi steckt in den Blättern. Die Kohlrabi-Blätter sollten Sie zwar nach dem Kauf schnell entfernen - allerdings auf jeden Fall mitessen.

Kohlrabi kommt in der Regel direkt aus der Region in den Handel. Meistens wird die Knolle noch mit Laub verkauft. An den grünen Blättern können Verbraucher erkennen, dass das Gemüse frisch ist, erklärt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn. Allerdings sollten die Blätter nach dem Einkaufen schnell entfernt werden - denn sie entziehen der Knolle der Kohlrabi Feuchtigkeit.

Kohlrabi: Blätter verfeinern Suppen und Soßen

Die Blätter des Kohlrabi, die häufig im Müll landen, können gegessen werden - so, wie anderes Blattgemüse auch. Sie enthalten beispielsweise die Sekundären Pflanzenstoffe Carotinoide, die im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden. Auch ihr Gehalt an Mineralstoffen ist höher als der der Knollen - so steckt in den Blättern beispielsweise Phosphor.

Aber wie isst man die Kohlrabi-Blätter? Sie verfeinern beispielsweise Suppen und Soßen, mit etwas Zitronensaft lassen sie sich außerdem ähnlich wie Spinat zubereiten. Aus größeren Blättern lassen sich zum Beispiel Rouladen rollen.

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Kohlrabi wird in Deutschland gerne gegessen. Er ist nicht nur gesund, sondern auch kalorienarm. Die jungen Knollen der Gemüsepflanze werden geschält und in Scheiben oder Stücke geschnitten gekocht oder gedünstet - als Beilage, Püree, in Eintöpfen und Suppen, für Füllungen und Aufläufe. Auch als Rohkost ist Kohlrabi geeignet. Die Knollen sind sehr gesund. Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium.

Kohlrabi-Blätter enthalten viele Mineralstoffe

Die weniger bekannten violetten Kohlrabi unterscheiden sich im Geschmack von den grünen Sorten: Sie schmecken meist kräftiger, die hellen Kohlrabi sind milder. So heißt es in der Zeitschrift "Essen & Trinken für jeden Tag". Insgesamt würden allein in Deutschland fast 50 unterschiedliche Kohlrabisorten angebaut, so das Magazin.

Egal ob violett oder grün: Empfehlenswert sei es, eher zu kleinen Kohlrabi zu greifen. Diese sind weniger holzig als die großen. Die Knollen sollten außerdem unversehrt sein und die Blätter frisch und fest.

Insgesamt werden allein in Deutschland fast 50 unterschiedliche Kohlrabi-Sorten angebaut. (AZ, dpa)

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