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Therapie

20.10.2016

Moxibustion kann laut Studie Schlaganfall-Patienten helfen

Hier wird die als Moxibustion bezeichnete Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin bei einem Kind angewandt. Sie soll beispielsweise bei Asthma helfen.
Bild: Wu Hong (dpa), Symbol

Eine Studie zeigt, dass eine Therapie mit Hilfe von Moxibustion Schlaganfall-Patienten bei der Wiederherstellung von verlorenen Funktionen helfen kann.

Chinesische Wissenschaftler haben in einer Studie herausgefunden, dass Patienten nach einem Schlaganfall mit einer Moxibustion geholfen werden kann. In Kombination mit einem Rehabilitationstraining habe sie einen positiven Effekt bei der Wiederherstellung von Funktionen nach Lähmungserscheinungen.

Moxibustion kann nach Schlaganfall helfen

Die Forscher verglichen die Auswirkungen von Rehabilitationsmaßnahmen mit jenen von Rehabilitationsmaßnahmen in Kombination mit einer Moxibustions-Therapie. Hierfür wurden die insgesamt 84 Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine erhielt Rehabilitationsmaßnahmen, die andere eine kombinierte Therapie. Alle Probanden wurden fünf Tage pro Woche ihre Therapieeinheiten. Zusätzlich dazu erhielt die zweite Gruppe fünf Mal pro Woche eine Moxibustions-Therapie. Es zeigte sich, dass  dies dazu beitragen kann, eine durch einen Schlaganfall hervorgerufene Spastik zu verringern. Die Moxibustion unterstütze zudem, dass der Patient sich wieder besser bewegen kann.

Bei der Moxibustion, die auch als Maxa-Therapie bekannt ist, werden bestimmte Körperregionen erwärmt. Sie stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bei dieser Therapie wird mit Moxazigarren, -nadeln oder -pflastern gearbeitet. Moxibustion soll auch bei Rheuma und Asthma helfen können. AZ

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