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11.02.2012

Optimisten leben länger als Pessimisten

Optimisten leben länger als Pessimisten. Das besagt eine aktuelle Studie aus Zürich.
Foto: dpa

Optimisten leben länger als Pessimisten. Das besagt eine aktuelle Studie aus Zürich.

Optimisten haben nicht nur seltener Schnupfen, sie leben generell länger als Pessimisten. Laut der Studie der Schweizer Forscher wirkt sich die Einschätzung der Menschen über ihren Gesundheitszustand erheblich auf ihre Überlebenswahrscheinlichkeit für die nächsten Jahrzehnte aus.

Optimisten genießen ein längeres Leben

Das Sterberisiko verändere sich auch mit der Selbsteinschätzung von "sehr gut" bis "sehr schlecht" - unabhängig davon, ob die Betroffenen Rauchen, schwach gebildet sind oder an sonstigen Erkrankungen leiden, so die Schweizer Forscher.

In einer Mitteilung der Universität in Zürich hätten die Ergebnisse gezeigt, dass Männer, die ihre Gesundheit als "sehr schlecht" einschätzen, ein dreimal höheres Sterberisiko haben als gleichaltrige Männer, die ihren Gesundheitszustand als "sehr gut" bezeichneten. Diesen Zusammenhang haben die Forscher über einen Zeitraum von 30 Jahren festgestellt.

Studie zu Optimismus läuft seit den 70er Jahren

Die Studie nahm Ende der1970er Jahre ihren Lauf. Damals haben Forscher rund 8.250 Schweizer zur Einschätzung der eigenen Gesundheit befragt und die Studienteilnehmer anschließend einem intensiven Gesundheitscheck unterzogen.

Nach über 30 Jahren haben die Forscher vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin nun den Zusammenhang der damaligen Selbsteinschätzung des Gesundheitszustands mit der Sterblichkeit der Probanden analysiert.

Zusammenhang zwischen Lebenseinstellung und Gesundheit

Die Selbstbewertung hatte einen hohen Voraussagewert in Bezug auf die „Wahrscheinlichkeit zu überleben beziehungsweise zu sterben“, so die Mitteilung der Universität Zürich.

Auch zahlreiche Ärzte haben weltweit immer wieder einen Zusammenhang zwischen der Lebenseinstellung und der körperlichen Gesundheit festgestellt. Zu diesem Thema gibt es zahlreiche Bücher, die zu einer positiven Wahrnehmung im Alltag beitragen sollen. Vor allem die Macht der Gedanken sollte nicht unterschätzt werden: Ständiger Ärger und Frust sei oft der Auslöser psychischer und physischer Krankheiten.

Mediziner: Negative Gedanken beiseite legen

Mediziner weisen immer wieder darauf hin, negative Gedanken schnell beiseite zu legen und an der eigenen, inneren Einstellung zu arbeiten. Dazu zähle, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben. Auch Bewegung im Alltag verhelfe zu einer positiven Lebenseinstellung. (AZ)

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