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Sternschnuppen 2016

23.12.2015

Sternschnuppen: Nächste Woche kommen die Quadrantiden

Sternschnuppen-Fans kommen gleich Anfang 2016 wieder auf ihre Kosten. Vom 1. bis 10. Januar flammen die Quadrantiden in der zweiten Nachthälfte auf.
Bild: Patrick Pleul (dpa)

Sternschnuppen-Fans kommen gleich Anfang 2016 wieder auf ihre Kosten. Vom 1. bis 10. Januar flammen die Quadrantiden in der zweiten Nachthälfte auf.

Sternschnuppen 2016: Gleich zu Jahresbeginn sind die Quadrantiden zu erwarten. Ihr scheinbarer Ursprung oder Radiant liegt im Sternbild Bärenhüter (lateinisch Bootes), weswegen sie auch Bootiden genannt werden.

Vom 1. bis 10. Januar flammen sie in der zweiten Nachthälfte auf. Erst nach Mitternacht erreicht der Radiant eine größere Höhe, weshalb man insbesondere in den Morgenstunden nach den Quadrantiden Ausschau halten sollte.

In der Nacht vom 3. auf 4. Januar lohnt der Blick besonders: Rund hundert Sternschnuppen tauchen im Maximum pro Stunde auf. In manchen Jahren wurden sogar über zweihundert pro Stunde beobachtet. Das Licht des abnehmenden Halbmondes stört in diesem Jahr allerdings die Beobachtung der Sternschnuppen zur Zeit des Maximums.

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Sternschnuppen: Erst Quadrantiden, dann Perseiden

Nach ein paar Monaten ohne größere Sternschnuppen-Schauer geht es dann im August weiter. Die große Zahl der Meteore in den ersten Augusttagen ist auf den Strom der Perseïden zurückzuführen, deren maximale Tätigkeit zwischen dem 9. und 13. August liegt. Helle Objekte, sogenannte Feuerkugeln oder Boliden, sind keine Seltenheit. Das Maximum ist in der Nacht vom 11. auf 12. August zu erwarten.

Als schönster und reichster Strom des Jahres bescheren die Perseïden bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde. In diesem Jahr ist mit deutlich mehr Meteoren zu rechnen. 

Vom 13. bis 30. November an treten am Morgenhimmel die Leoniden in Aktion. Ihr Radiant liegt im Löwen rund 10 Grad nordöstlich von Regulus. Das Maximum ist in der Nacht vom 17. auf 18. November zu erwarten. Diesmal ist mit einer Rate von zwanzig Meteoren pro Stunde zu rechnen. Die Sternschnuppen sind außerordentlich schnell.

Vom 6. bis 16. Dezember macht sich der Geminiden-Strom bemerkbar. Sein Ausstrahlungspunkt liegt in den Zwillingen, rund ein Grad südwestlich von Kastor. Das Maximum ist in der Nacht vom 13. auf 14. Dezember zu erwarten, wo stündlich bis 120 Meteore, mitunter auch sehr helle Objekte, über den Himmel huschen. Leider stört in diesem Jahr der Vollmond ganz erheblich die Beobachtungen der Sternschnuppen vor Weihnachten 2016.

Aber dann kommen ja schon wieder die Quadrantiden... AZ

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