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  3. Totale Mondfinsternis 2015: Ende September wird aus dem Supermond der Blutmond

Totale Mondfinsternis 2015
11.09.2015

Ende September wird aus dem Supermond der Blutmond

Mondfinsternis über Australien: Nur fünf Minuten dauerte das Spektakel, das in vielen Ländern der Welt zu sehen war.
3 Bilder
Mondfinsternis über Australien: Nur fünf Minuten dauerte das Spektakel, das in vielen Ländern der Welt zu sehen war.
Foto:  David Crosling (dpa)

2015 steht eine totale Mondfinsternis an. Ende September verwandelt sich der Supermond in einen sogenannten Blutmond. Was dahinter steckt.

Der September 2015 beschert uns eine totale Mondfinsternis. In den frühen Morgenstunden am Montag, den 28., wandert der Vollmond durch den Schatten der Erde. Um 3.07 Uhr tritt er in den Kernschatten unseres Planeten ein. Von 4.11 bis 5.24 Uhr befindet er sich vollständig im Kernschatten - die totale Mondfinsternis ist da. Um 6:27 Uhr endet der sichtbare Teil der Finsternis mit dem Austritt des Mondes aus dem Kernschatten.

Man muss also schon sehr früh aufstehen, um das Himmelsspektakel beobachten zu können. Doch es dürfte sich - wolkenloser Himmel vorausgesetzt - wirklich lohnen. Die Mondfinsternis im September 2015 hat nämlich eine Besonderheit: Vollmond tritt in dieser Nacht um 4.50 Uhr ein, wobei unser Begleiter in der gleichen Stunde mit 356 880 Kilometer in extreme Erdnähe kommt.

Supermond: Wenn der Mond der Erde nah kommt

Weil dies die geringste Distanz in diesem Jahr ist, erscheint der Vollmond angeblich besonders groß. Manche sprechen hier von einem Super-Vollmond oder Supermond - ein Phänomen, das übrigens gar nicht so selten ist. Im Schnitt kann man es alle 13 Monate erleben - wenn auch nicht mit einer Mondfinsternis. Und dazu kommt: So viel "größer" ist der Mond auch gar nicht. Astronomen zufolge entspricht der Unterschied im Auge des Betrachters nur dem Unterschied zwischen einen Ein-Euro- und einem Zwei-Euro-Stück.

Das beeindruckende Schattenspiel einer totalen Mondfinsternis beschäftigt die Menschheit schon immer. In Mythen und Legenden schrieben die Menschen dem Lauf der Himmelskörper einen höheren Sinn zu und versuchten, die kosmischen Ereignisse zu erläutern.

Chinesische Beobachter etwa stellten sich vor, dass bei einer Finsternis ein himmlischer Drache den Mond verschlingt. Die Wikinger fürchteten den Wolf Hati, der dem Mond am Himmel nachjagt und ihn gelegentlich fängt. Und die Amazonas-Indianer begründeten den bei einer totalen Finsternis rotbraun gefärbten sogenannten "Blutmond" mit einer Pfeilattacke eines jugendlichen Bogenschützen. Sie lässt den Mond bluten, bis ein Schamane den Pfeil herauszieht und die Wunde heilt.

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Vom Supermond zum Blutmond heißt es also am 28. September 2015, und Endzeit-Fans und Verschwörungstheoretiker sind bereits in heller Aufregung. Sogar den Weltuntergang durch einen Asteroiden-Einschlag auf der Erde will so mancher Blogger schon vorausahnen. Wobei die Nasa solch wirren Thesen eine klare Absage erteilte. ""Wäre da irgendwo ein Objekt, das groß genug wäre, eine derartige Zerstörung zu verursachen, hätten wir es mittlerweile gesehen", versicherte Paul Chodas vom Near-Earth Object Office der US-Weltraumorganisation.

Der Weltuntergang dürfte also aller Wahrscheinlichkeit nach ausfallen im September. Die totale Mondfinsternis dagegen wird kommen - und wenn das Wetter mitspielt wieder Millionen Himmelsgucker in ihren Bann ziehen. AZ

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