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Adelzhausen

07.08.2020

23 Bauplätze und ein neuer Supermarkt für Adelzhausen

Am Ortsrand von Adelzhausen soll ein Edeka-Supermarkt gebaut werden.
Bild: Alexander Kaya (Symbol)

Plus Um den schon lange geplanten Edeka-Markt realisieren zu können, entwickelt Adelzhausen ein neues Baugebiet. Eines ist aber noch offen.

Am östlichen Ortseingang von Adelzhausen soll ein neues Baugebiet entstehen. Damit würde sich dann endlich auch der am Mühlweg geplante Edeka-Supermarkt verwirklichen lassen. Der Gemeinderat stellte am Mittwoch die entsprechenden Weichen.

Die Straße wird etwas breiter, als im Entwurf des Bebauungsplans „Adelzhausen Ost“ vorgesehen, und Schallschutzmaßnahmen sollen geprüft werden. Grundsätzlich aber stimmte der Gemeinderat den Vorschlägen des Planungsbüros Opla zu. Das hatte einen Bebauungsplan ausgearbeitet, der neben dem „Sondergebiet Einzelhandel“ südlich der Aichacher Straße eben auch das Baugebiet mit etwa 23 Bauplätzen nördlich davon vorsieht.

Was die Regierung gegen den Supermarkt in Adelzhausen hat

Wie mehrfach berichtet, hatte die Regierung von Schwaben eine nötige Änderung des Flächennutzungsplanes für den Supermarkt zunächst abgelehnt. Das Argument: Das Areal, auf dem der Markt am Mühlweg entstehen soll, sei nicht an den Ort angebunden. Mit der Ausweisung von Bauland nördlich der Kreisstraße ist die Anbindung nun aber gegeben.

23 Bauplätze und ein neuer Supermarkt für Adelzhausen

Offen ist noch, wie die Zufahrten zu Supermarkt und Baugebiet aussehen. Planer Christoph Roider hat in seinem Entwurf genug Platz für einen möglichen Kreisverkehr vorgesehen. Kommende Woche habe er mit dem Staatlichen Bauamt und dem Ingenieurbüro Mayr einen Termin, teilte der Planer dem Gemeinderat mit. Er versprach: „Wir suchen nach einer Lösung, die weniger Platz beansprucht.“ Eine Möglichkeit wären Linksabbiegespuren. Roider sagte: „Ich bin tendenziell an der Stelle nicht zwingend für den Kreisverkehr.“

Eine schalltechnische Untersuchung hat ergeben, dass für das Baugebiet Schutzmaßnahmen gegen den Verkehrslärm notwendig sind. Der Planer konnte sich vorstellen, dass „der Schallschutz irrelevant“ wird, wenn das Ortsschild vor die Einmündung in das neue Baugebiet versetzt würde. Er möchte außerdem versuchen, an der Ortseinfahrt mit einer Querungshilfe zu arbeiten.

Dem Gemeinderat ist der Schallschutz fürs neue Baugebiet wichtig

Der Gemeinderat sprach sich trotzdem dafür aus, über einen Schallschutz nachzudenken. Er beauftragte den Planer damit, berechnen zu lassen, wie hoch eine Schallschutzmauer sein müsste. Aufgrund der Hanglage des Baugebietes konnte Roider sich vorstellen, dass zwei bis drei Meter ausreichend seien.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass die Ringstraße nicht wie geplant sechs, sondern acht Meter breit sein soll. Wie im Baugebiet „Adelzhausen-Süd“ sollen dann Parklücken eingeplant werden. Darauf hatte Franz-Xaver Oswald schon im Mai hingewiesen, als das Planungsbüro den Entwurf des Bebauungsplans vorgestellt hatte. Damals hatten sich bis auf ihn und Johannes Treffler jedoch alle Gemeinderäte für eine sechs Meter breite Ringstraße ausgesprochen.

Um den Höhenunterschied von rund fünf Metern auf dem Supermarktgelände auszugleichen, muss das Gelände teilweise abgetragen oder aufgeschüttet werden. Der Planer erklärte: „Es muss ebenerdig und befestigt sein“, damit ein Teil der Fläche auch wie geplant als eine Art Veranstaltungsfläche genutzt werden könne.

Sobald der Planer die besprochenen Änderungen in den Bebauungsplan eingearbeitet hat, wird er erneut ausgelegt.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Ein Supermarkt für Adelzhausen: Hartnäckigkeit zahlt sich aus

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