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Denkmal

04.12.2019

36 Stunden harte Arbeit

Bei Josef Mörtl bedankte sich die Kameradschaft für die Renovierung des Ehrenmals: (hinten von links) Johann Ruisinger, Korbinian Weber, (vorne von links) Peter Kröpfl, Josef Mörtl und Konrad Weber. 	Foto: Martin Oswald
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Bei Josef Mörtl bedankte sich die Kameradschaft für die Renovierung des Ehrenmals: (hinten von links) Johann Ruisinger, Korbinian Weber, (vorne von links) Peter Kröpfl, Josef Mörtl und Konrad Weber. Foto: Martin Oswald

Nach 30 Jahren ist in Gundelsdorf die Inschrift aufgefrischt worden

Einen besonderen Arbeitseinsatz gab es heuer am Gundelsdorfer Kriegerdenkmal. Die Inschrift war das letzte Mal vor 30 Jahren ausgebessert worden, nun stand wieder eine Überholung an vor allem mit Blick auf das 100. Vereinsjubiläum im nächsten Jahr.

Schon vor 30 Jahren hatte Josef Mörtl diese Malerarbeit ausgeführt. Nun war es wieder so weit. Die Farbe hierzu spendierte Malermeister Hans Höß aus Kühbach. An 15 Tagen wurde die Schrift ausgebessert. Mittlerweile ist der 62 Jahre alte Stein sehr porös geworden. Gerade im unteren Bereich führte nicht die Hand, sondern der Stein den Pinsel. Auf der Frontseite besserte Mörtl das bayerische Wappen aus. An den beiden Seitenwänden wurde jeweils das eiserne Kreuz mit dem Eichenlaub erneuert.

Die Hauptarbeit war die Ausbesserung der Schrift an beiden Seitenwänden mit den vermissten und gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege. Zum Teil musste Mörtl liegend arbeiten – bei Hitze ebenso wie bei Regen. Vorsitzender Peter Kröpfl schaute immer wieder nach dem Rechten und brachte Sonnenschirme und Liegematten vorbei. Nach 36 Stunden war die Arbeit beendet. Zur Belohnung gab es für Mörtl vom Vorsitzenden bei der Jahresversammlung einen bayerischen Löwen. (möd-)

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