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Gemeinderat

24.05.2018

Ab nächstem Jahr wird im Ärztehaus Pöttmes praktiziert

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Bis Ende des Jahres soll das Pöttmeser Ärztehaus bezugsfertig sein. Am Dienstag führte Dritter Bürgermeister Thomas Huber die Mitglieder des Marktgemeinderats durch das Gebäude an der Bürgermeister-Rohrmüller-Straße. Das Bild zeigt das Haus vom Klosterweg aus.
Bild: Nicole Simüller

Bis Jahresende soll das Gebäude bezugsfertig sein. Der Kostenrahmen von rund  fünf Millionen Euro kann hingegen voraussichtlich nicht ganz eingehalten werden

Einblick ins neue Ärztehaus erhielten die Mitglieder des Pöttmeser Marktgemeinderats am Dienstagabend vor ihrer Sitzung. Dritter Bürgermeister Thomas Huber, der die Bauarbeiten federführend für die Gemeinde begleitet und Ansprechpartner für Ärzte, Planer und Handwerker ist, führte seine Ratskollegen durch die Baustelle.

Die Arbeiten seien mittlerweile wieder „sehr gut im Zeitplan“, sagte er. Das war nicht immer so. Zwischenzeitlich hatten die Arbeiter Huber zufolge zwölf Wochen aufholen müssen. Wie mehrfach berichtet, war der Untergrund leicht belastet gewesen, obwohl anfängliche Bodenproben nicht darauf hingedeutet hatten. Die Arbeiten verzögerten sich, der Zeitplan drohte ins Wanken zu geraten. Die Entsorgung des Untergrunds kam teurer als gedacht.

Vor allem vor der Trocknungsphase drückten Planer und Arbeiter aufs Tempo. „Einmal waren 42 Arbeiter auf der Baustelle“, erzählte Huber. Mit ihm und den Planern seien es fast 50 Leute gewesen. Um Zeit aufzuholen, wurde im Winter durchgearbeitet. Das Gebäude wurde während dieser Zeit beheizt. Bürgermeister Franz Schindele und Thomas Huber hoben die gute Zusammenarbeit mit den Handwerkern hervor. Sie hätten nicht nur schnell gearbeitet, sondern sich mit hilfreichen Tipps eingebracht.

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Der Haupteingang des Gebäudes, das an der Bürgermeister-Rohrmüller-Straße an der Ecke zum Klosterweg entsteht, liegt auf der Nordseite. Autofahrer können dort später einmal die Patienten absetzen und anschließend ihren Wagen parken. Vom Haupteingang geht es zum Empfang und weiter in die Praxis von Rheumatologe Dr. Tamás Borvendég. Der Wartebereich sei hier bewusst etwas größer angelegt, um ihn später möglicherweise für Infoabende nutzen zu können, so Huber. Im Obergeschoss – erreichbar über eine Treppe oder mit dem Aufzug – sind links und rechts je eine Praxis untergebracht. In eine davon zieht Dr. Rita Mallison ein. Auch unterm Dach, wo zunächst eine Wohnung geplant war, entsteht eine Praxis: Hier wird Dr. Haxhi Kerolli seinen Wirkungsbereich haben.

Die Haustechnik sei mittlerweile fast komplett drin, berichtete Huber. Wie aufwendig sie ist, wurde bei der Führung durch das Gebäude deutlich. Heizung und Kühlung kommen von der Decke. Jedes Zimmer kann unterschiedlich temperiert werden. Alle Räume verfügen über eine separate Zu- und Abluft. In einem großen Technikraum unter dem Dach ist die monströse Lüftungsanlage untergebracht. Nebenan befindet sich ein „Zuckerl“ des Gebäudes: die Dachterrasse.

Was den Zeitplan angeht, ist der Optimismus inzwischen wieder etwas gewachsen: „Wir werden, wie es ausschaut, termingerecht fertig“, sagte Schindele am Dienstag. Bis Jahresende soll das Haus beziehbar sein. Was die Kosten für das Millionenprojekt angeht, sagte er in der anschließenden Gemeinderatssitzung, man sei „fast im Kostenrahmen geblieben“. Geplant waren ursprünglich knapp über fünf Millionen Euro. Doch die Probleme mit dem Aushub und das Dachgeschoss, das statt zu einer Wohnung nun doch zu einer Arztpraxis ausgebaut wurde, haben die Kosten steigen lassen. Einen konkreten Betrag nannte Schindele nicht.

Das Projekt selbst war im Gemeinderat kein Diskussionsthema. CSU-Fraktionssprecher Mirko Ketz dankte Huber für die Führung und seinen Einsatz bei den Bauarbeiten.

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