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3G-Regel im Landkreis: Es gibt keine Alternativen

Kommentar Von Katja Neitemeier
03.09.2021

Die 3G-Regel macht das Leben für viele Menschen im Landkreis umständlicher. Es fehlt aber an Alternativen, um einen erneuten Lockdown zu verhindern.

Auch der kommende Herbst wird wieder von der Corona-Pandemie bestimmt. Die Inzidenzen steigen und die Schlangen vor den Testzentren werden wieder länger. Ein Grund: die 3G-Regel. Sie macht von nun an das Leben für diejenigen umständlicher, die noch gar nicht oder nur unvollständig geimpft sind. Bei vielen Gelegenheiten müssen sie einen negativen Corona-Test vorweisen. Das ist auf Dauer nervig, aber es fehlt an Alternativen, um einen erneuten Lockdown zu verhindern. Für viele Menschen wäre er nicht nur eine psychische, sondern auch eine wirtschaftliche Belastung.

Erst hohe Impfquote kann Normalität zurückbringen

Die Quote bei den Erstimpfungen liegt diese Woche im Landkreis bei 54,3 Prozent. Damit ist sie zu niedrig, um jegliche Vorsichtsmaßnahmen aufzugeben. Denn Teil der Wahrheit ist auch: Immer mehr Menschen stecken sich auch im Wittelsbacher Land wieder vermehrt mit dem Coronavirus an. In den vergangenen sieben Tagen waren es im Landkreis 122 Menschen. Anders als zu Beginn der Pandemie sind auch immer häufiger Kinder betroffen, die sich zum größten Teil noch nicht impfen lassen können. Jeder wünscht sich einen normalen Alltag ohne Einschränkungen zurück. Dies wird jedoch erst möglich sein, wenn genügend Menschen geimpft sind. So lange ist die 3G-Regel ein Weg, um zumindest ein Stück Normalität zu erhalten.

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