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Ainlding

26.07.2018

Aindling baut ein neues Kinderhaus

Der bisherige Kindergarten in Aindling reicht nicht mehr aus. Deshalb beschloss der Marktgemeinderat jetzt einen Neubau.
Bild: Archivfoto Karina Schaffelhofer

Einstimmig beschließt der Rat in nicht öffentlicher Sitzung einen Neubau für vier Gruppen im Kernort. Wo genau, ist noch offen

Von Carmen Jung

Es war schon im Juni klar: Der Markt Aindling muss bauen, um die Kinderbetreuung künftig sicherstellen zu können. Jetzt ist der Beschluss explizit gefallen: Die Gemeinde baut ein neues Kinderhaus für zwei Kindergarten-, eine Krippen- und eine gemischte Gruppe mit kleineren und größeren Kindern. Die Entscheidung fiel am Dienstag einstimmig hinter verschlossenen Türen.

Denn es ging vor allem um die Frage: Wo soll das neue Gebäude hinkommen? Fest steht laut Bürgermeister Tomas Zinnecker bislang nur, dass es im Kernort gebaut wird. Mehrere Grundstücke hat die Gemeinde im Visier, darunter auch ein eigenes. Das aber sei von der Verkehrsanbindung her nicht optimal. Jetzt geht’s also erst mal um die Grundstücksverhandlungen. Dann „gehen wir in die Vollen“, betont Zinnecker. Will heißen: So bald wie möglich soll der Bau starten. Aber natürlich muss zuvor der Bedarf von der Regierung von Schwaben anerkannt und die Zuschusssituation geklärt werden. Außerdem ist ein Träger zu finden und der Bau zu planen. Dass der Neubau im Herbst 2019 zur Verfügung steht, ist deshalb unwahrscheinlich. Realistisch sei ein Bezug im September 2020, sagt der Bürgermeister, der aber darauf hofft, dass das Haus eventuell ein halbes Jahr früher bezogen werden kann. Gebraucht wird es dringend. War Zinnecker in der Juni-Sitzung noch davon ausgegangen, dass Platz für drei Gruppen ausreicht, sieht er inzwischen die Notwendigkeit, vier Gruppen zu schaffen. „Wir wollen nicht so bauen, dass wir in fünf Jahren wieder anfangen“, betonte er gegenüber unserer Zeitung.

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Schon jetzt ist es schwierig, alle Mädchen und Buben unterzubringen. 195 Betreuungsplätze stehen im katholischen Kinderhaus St. Martin zur Verfügung. Laut der Verwaltung konnten nach der Anmeldung für das neue Kindergartenjahr im September sechs Krippenkinder nicht untergebracht werden, im Kindergarten erhielten drei Sprösslinge eine Absage. Diese drei sind mittlerweile im Kinderhaus Alsmoos in der Nachbargemeinde Petersdorf untergebracht. Der Bürgermeister ist froh: „Mit Todtenweis und Petersdorf arbeiten wir gut zusammen.“

Nichtsdestotrotz steigt der Bedarf weiter. Laut Zinnecker hat sich das so nicht abgezeichnet. Bei einer schriftlichen Elternbefragung im Frühjahr 2017 betrug der Rücklauf nur gut 50 Prozent. „Da tun wir uns schwer“, betont Zinnecker. Einschätzen lässt es sich da kaum, wie viele Familien für ihre Kinder unter drei Jahren tatsächlich eine Betreuung in Anspruch nehmen wollen. Die Geburtenzahlen jedenfalls sind von jeweils knapp 40 in den Jahren 2012 bis 2014 auf 52 im vergangenen Jahr angestiegen. Der Bedarf wird auch wegen der neuen Baugebiete wachsen, die rund 80 Wohneinheiten bieten. Im Protokoll zur Sitzung wird betont: Dem Markt sei bewusst, dass sich entsprechend der Kinderzahlen ein noch größerer Bedarf an Betreuungsplätzen abzeichnet. Weil manche Kinder außerhalb der Gemeinde betreut und nicht alle unter Dreijährigen angemeldet werden, bleibt Spielraum. Der sei großzügig kalkuliert. Im Hinterkopf haben die Verantwortlichen in Aindling die Tatsache, dass in Petersdorf und Todtenweis die Geburtenzahlen rückläufig sind.

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