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Anerkennung der Politik für Büchereimitarbeiter fehlt

Kommentar Von Martin Golling
25.11.2020

Unser Mitarbeiter Martin Golling findet, dass ehrenamtliche Büchereimitarbeiter eine Auszeichnung verdient hätten. Sie opfern ihre Freizeit für die Allgemeinheit.

Nie war eine Bibliothek wertvoller als jetzt - in den Zeiten der Pandemie. Billiger Lesestoff in fast unüberschaubarer Auswahl. Nun kommt im Falle der Pfarr- und Gemeindebücherei Aindling noch das Internetangebot dazu. Weiterbildung fast zum Nulltarif!

Doch eines fällt auf. Irgendwann steht jeder ehrenamtlich Tätige vor dem Bürgermeister, dem Landrat oder gar einem Minister, um mit der Goldenen Nadel, dem Bierkrügerl oder sonst irgendwelchen Ehrenbezeugungen geehrt zu werden.

Ehrenamtliche ordnen stundenlang Medien ein

Diejenigen, die Woche für Woche sechs Stunden die Pforten der Bücherei offen halten, anschließend noch stundenlang Medien zurück an die richtigen Plätze sortieren, Soft- und Hardware pflegen - kurz: Wer über 25 Jahre, über ein Vierteljahrhundert hinweg insgesamt mindestens 50.000 Stunden für Bildung, Unterhaltung und regelmäßig für Kultur investiert hat, den übersehen unsere Bürgermeister, Landräte und Minister leicht. Zu leicht.

Nicht dass diese Menschen Wert auf eine Nadel oder ein Bierkrügerl legten, aber eine angemessene Anerkennung der immensen, ehrenamtlichen Leistungen der Büchereimitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Landkreis wäre längst mehr als angebracht.

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