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Auch im Corona-Advent: Die Vorfreude nicht vergessen

Marlene Weyerer
Kommentar Von Marlene Weyerer
27.11.2020

Kein Glühwein, keine gebrannten Mandeln, keine Weihnachtsfeiern. Der Advent scheint dieses Jahr eher traurig. Das muss aber nicht so sein.

Vorfreude, heißt es immer, ist die schönste Freude. Das Planen für den Urlaub entspannt teilweise mehr als die Zeit am Strand. Die Tage bis zum Geburtstag zu zählen, bringt nachhaltiger gute Laune, als der eine Tag mit viel Kuchen und schiefen Ständchen. Die Corona-Pandemie hat heuer unsere Vorfreude ein ums andere Mal ins Leere laufen lassen. Der geplante Urlaub musste abgesagt werden, die große Familienfeier vertagt. Und Weihnachten ist auch nicht, wie es sein soll. Kein Geruch nach Glühwein und gebrannten Mandeln. Keine Nikolausfeiern. Kein großes, ungetrübtes Fest. Was ist denn das für ein Advent, wenn jeder nur zu Hause sitzt?

Corona-Advent: Glühwein für zu Hause

Einen anderen Advent kriegen wir dieses Jahr nun einmal nicht, also müssen wir das Beste daraus machen. Manche Traditionen müssen eben umgedacht werden. An Weihnachten dürfen zehn Erwachsene mit Kindern zusammen feiern, hoffentlich mit genügend Abstand. Wer seine Großeltern schon im Advent besuchen will, kann das zum Beispiel per Videoanruf machen. Aichach hat mit dem digitalen Adventskalender ein gutes Beispiel für Weihnachtszauber in Corona-Zeiten gebracht. Wenn die Leute nicht zu den Geschichten kommen können, kommen die Geschichten zu ihnen nach Hause.

Auch kulinarisch kann der Advent nach Hause kommen. Den Glühwein (oder Kinderpunsch) müssen wir uns eben selbst machen. Noch nie gab es eine so gute Ausrede, um sich Essen zu bestellen und dieses zusammen mit dem Punsch gemütlich auf dem Sofa zu essen. Nicht zu kochen ist keine Faulheit mehr, sondern Unterstützung der lokalen Gastronomie. Während wir täglich unseren Adventskalender öffnen, kommt mit vollem Magen und Plätzchenduft vielleicht ja doch noch Vorfreude auf Weihnachten auf. Und die ist ja bekanntlich die schönste Freude.

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