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Osterzhausen

23.02.2018

Ausbau der Staatsstraße wird geprüft

Der Ausbau der  Staatsstraße 2047 von Osterzhausen nach Axtbrunn soll geprüft werden
Bild: Erich Echter

Wenn es nach dem Willen der Osterzhauser geht, soll die Straße nach Axtbrunn ausgebaut werden – mitsamt Geh- und Radweg. Das Staatliche Bauamt nimmt Planungen auf.

Die Staatsstraße 2047 zwischen dem Petersdorfer Ortsteil Axtbrunn und dem Pöttmeser Ortsteil Osterzhausen beschäftigt nun auch das Staatliche Bauamt: Die Behörde geht in diesem Jahr in die Planung für eine mögliche Straßensanierung mit dem Anbau eines Geh- und Radwegs. Das berichtete der Pöttmeser Bürgermeister Franz Schindele am Mittwoch vor rund 35 Zuhörern bei der Bürgerversammlung im Pfarrhaus in Osterzhausen.

Die Anregung dazu war bereits bei der Versammlung im vergangenen Jahr gekommen: Fabian Sattich hatte damals darum gebeten, die unfallträchtige Staatsstraße zwischen Axtbrunn und Osterzhausen auszubauen und vor allem das kurvenreiche Waldstück des sogenannten Poststeigs zu entschärfen. Schindele hatte zugesagt, das Anliegen ans Staatliche Bauamt weiterzuleiten. Dies habe er getan. Es gab diesbezüglich auch ein Treffen der drei Bürgermeister aus Pöttmes, Petersdorf und Baar, so Schindele weiter (wir berichteten). Auch Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko habe seine Unterstützung zugesagt.

Bei dieser Gelegenheit sollen die Anwohner des Heuwegs mitberücksichtigt werden, wenn es nach dem Bürgermeister geht: Sie müssen über die Staatsstraße, wenn sie zur Bushaltestelle im Ortskern wollen: „Und es gibt da bisher keine gute Möglichkeit, die Straße gefahrlos zu queren“, sagte Schindele im Gespräch mit unserer Zeitung. Deshalb habe der Markt Pöttmes beim Staatlichen Bauamt angeregt, das bei den Planungen mitaufzunehmen und nach Lösungen zu suchen. „Eine Überquerungshilfe wäre zum Beispiel denkbar“, sagte Schindele. Im Anschluss an die Überquerung komme es zudem darauf an, den Weg über den Hohlweg beziehungsweise über die Obere Straße fortzuführen – auch das war ein Wunsch aus der vorjährigen Bürgerversammlung. Denn dort ist das Gelände abschüssig und nicht rutschfest, einen Gehweg gibt es bislang nicht. Nun solle eine bessere Anbindung geprüft werden, etwa in Form einer Treppe, so Schindele.

Radweg Ein Besucher der Versammlung sprach sich für einen Radweg zwischen Osterzhausen und dem Pöttmeser Ortsteil Ebenried aus. Darüber werde sich der Gemeinderat Gedanken machen, sagte Schindele.

Kränze Pöttmes zahlt den Vereinen einen Zuschuss für die Kränze, die am Totensonntag auf die Gräber gelegt werden. Dieser liegt bei derzeit 100 Euro. Nun kam der Wunsch auf, den Zuschuss wegen gestiegener Kosten zu erhöhen – was seit der Einführung des Euro nicht mehr geschehen sei. Schindele sagte, dass er dem als Bürgermeister gerne nachkommen wolle. Angedacht seien künftig etwa 130 Euro: „Die genaue Höhe muss ich aber noch mit der Verwaltung abklären.“

Straßenschäden Mehrere Besucher der Versammlung bemängelten kleinere Schäden an Straßen und Gehwegen im Ortsgebiet.

Baugrund Was fehlende Bauplätze im Ortsgebiet angeht, die schon bei der Versammlung vor einem Jahr eine Rolle spielten, so konnte Schindele keine Entwarnung geben. „Die Gemeinde hat nach wie vor keine eigenen Grundstücke zur Verfügung“, sagte er. Sollten sich private Grundstücksbesitzer finden, die zum Verkauf bereit seien, dann helfe er gerne bei den Verhandlungen, versprach der Bürgermeister.

Breitbandausbau Positives sei dagegen in Sachen schnelles Internet zu vermelden, sagte Schindele: Die Haushalte in Osterzhausen verfügen inzwischen über Bandbreiten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde, wenn sie einen Vertrag mit der Firma DSL mobil abschließen.

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