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Krimidinner

12.03.2018

Beim Mord im Kornkreis grübelt das Publikum mit

Der Schulpsychologe (hier: Stefan Ohm) steht auf die junge Lehrerin (hier: Bettina Ettinger) und möchte gerne mittels Tiger-Unterhose verführen. Aber: Deshalb wird man doch nicht zum Mörder. Am kommenden Sonntag gilt es im Aindlinger Moosbräu-Saal zum letzten Mal einen Mord aufzuklären.
Bild: Martin Golling

Die Volksbühne Aindling gibt nächstes Wochenende Zusatzvorstellungen

Einen Volltreffer landete die Volksbühne Aindling mit ihrem Stück „Der Kornkreis-Mord“. Freilich betrat das Ensemble um Spielleiter Josef Schoder mit dem als Krimidinner angelegten Schauspielkonzept Neuland. Die zehn geplanten Vorstellungen im Moosbräu waren ebenso ausverkauft wie die rasch anberaumten beiden Zusatzvorstellungen.

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Nun hat der Theaterverein erneut zwei Vorstellungen für Freitag, 16. März, und Sonntag, 18. März, in den Spielplan gestellt, wobei die am 16. März bereits, quasi mit der Warteliste, ausverkauft war. Lediglich für Sonntag sind noch Karten beim Moosbräu zu haben.

Zweifellos ist Josef Schoder die Rollenverteilung in diesem Fall besonders gelungen. Andrea Rohn spielt die nach der „Energie“ im Kornkreis lechzenden Esoterik-Femme, als hätte sie ein Leben lang nichts anderes gemacht. Bettina Ettinger verkörpert die junge, überaus ehrgeizige Grundschullehrerin derart glaubhaft, dass sicher jeder Zuschauer nach ihrem wahren Beruf fragt. Landwirt Isidor Held kann dieses Mal sich selber spielen, was vielleicht gar nicht so leicht ist. Auf alle Fälle zieht er die Lacher auf seine Seite. Und da ist noch die affig-affektierte Übermutter von Jeremy-Pascal, dem von besagter Lehrerin verkanntem Grundschulgenie. Insgesamt hat die Volksbühne sechs Mörderversionen einstudiert. Sollten Sie also schon gehört haben, wer der Täter ist, vergessen Sie’s wieder, denn am letzten Spieltag ist es dann gewiss ein anderer Mörder. (mgw)

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