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Blutspenden ist in der Corona-Krise wichtig - aber auch danach

Kommentar Von Sebastian Richly
04.05.2020

Viele Menschen im Wittelsbacher Land spenden während der Corona-Krise Blut und nehmen dabei auch lange Wartezeiten auf sich. Nicht das einzige positive Signal.

Wartezeiten bis zu einer Stunde nehmen derzeit viele Menschen im Wittelsbacher Land auf sich. Nein, es geht nicht um den Besuch im Baumarkt und die Jagd nach den schönsten Pflanzen oder dem heißesten Grill. Diese Menschen stehen nicht für materielle Dinge Schlange – sie wollen einfach nur Blut spenden. Wobei einfach in Corona-Zeiten relativ ist.

Die Sicherheitsvorkehrungen müssen auch bei den Blutspende-Aktionen beachtet werden. Der Preis des sicheren Gefühls – lange Wartezeiten und kaum Gelegenheit, sich mit den Mitmenschen zu unterhalten. Nicht nur die Spender nehmen das klaglos hin, sondern auch die vielen freiwilligen Helfer, die oft bis spät am Abend vor Ort sind, damit jeder Blut spenden kann.

Gewohnheiten auch nach Corona fortführen

Blutspenden ist unabhängig vom Coronavirus – aktuell ist der Bedarf genauso hoch, wie vor sechs Monaten. Es spricht für die Gesellschaft, dass ausgerechnet in dieser schwierigen Zeit immer mehr Menschen auf diese Art helfen wollen. Erfreulich ist auch, dass sehr viele junge Spender erstmals dabei sind.

Wie für viele positive Alltagsgesten gilt auch hier: Bitte weiter, auch nach der Corona-Krise. Dann sind Blutspenden, Einkaufshilfen oder nette Worte auf Grußkarten ebenso wichtig – speziell im Sommer, wenn das schöne Wetter potenzielle Spender an die Seen lockt.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Blutspenden während Corona-Krise: Das gibt es zu beachten

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