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Sielenbach

16.10.2020

Gehweg oder Brücke? Sielenbach überlegt, wo es investieren will

Auch eine neue Fußgängerbrücke über die Ecknach an der Schwaigstraße ist im Gespräch, um den Sielenbacher Dorfplatz (im Bild) besser anzubinden.
Bild: Gerlinde Drexler (Archivfoto)

Plus Der Gemeinderat Sielenbach sammelt erst einmal Anregungen. Diese reichen von einem Gehweg im Bäckerfeldweg bis zu einer neuen Fußgängerbrücke über die Ecknach.

Defekte Straßenlampen werden künftig durch LED-Leuchten ersetzt. Das beschloss der Sielenbacher Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag. Aktuell betrifft das etwa 15 Lampen im Gemeindegebiet. Die Umrüstung der Laternen auf LED ist eines der Themen, in das die Gemeinde im nächsten Jahr Geld investieren möchte.

Vorerst ist es nur eine Sammlung von Anregungen, die Bürgermeister Heinz Geiling in der Sitzung zusammentrug. Die Renaturierung von Sandgruben ist dabei, das Ausbessern von Flurbereinigungswegen oder die Pflege von Gewässern dritter Ordnung. Auch die Prüfung von Elektrogeräten in Rathaus, Schulen, Kindergarten oder bei der Feuerwehr stehe an, so der Bürgermeister. Er will die Arbeiten im kommenden Jahr ausschreiben lassen. Martin Echter junior regte eine Schulung für Gemeindemitarbeiter zur Elektrofachkraft an.

Mit rund 120 Euro pro Tonne an Kosten rechnet der Bürgermeister für die Entsorgung des restlichen Klärschlamms. Ein Thema, das er im kommenden Jahr angehen will.

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Ecknach unterspült Fundament der Brücke bei Schafhausen

Auch den Zustand der Brücke über die Ecknach bei Schafhausen, für die es bisher nur Sichtprüfungen gab, will Geiling von einem Fachmann überprüfen lassen. Die Ecknach unterspült hier das Fundament. Zweiter Bürgermeister Franz Moser hoffte, dass die Brücke noch lange halte. „Das wird teuer, wenn wir sie erneuern müssen.“

Ebenfalls eine Überlegung ist, in der Schwaigstraße eine zusätzliche Fußgängerbrücke über die Ecknach zu bauen, um den Dorfplatz noch besser anzubinden. Auch ein Gehweg an einer Engstelle im Bäckerfeldweg sowie das Streichen der Fenster am alten Gemeindehaus stehen auf der Vorschlagsliste. Mit welchen Kosten die Gemeinde jeweils rechnen müsste, will der Bürgermeister als Nächstes eruieren. Bereits ein Angebot über rund 10.000 Euro hat er für die neuen Geräte am Spielplatz im Breitenwiesweg.

Straßenlampen werden auf LED umgerüstet

Die Straßenlampen im Gemeindegebiet sollen auf LED umgerüstet werden. Vorerst werden die 15 defekten Laternen ausgetauscht. Laut Angebot vom Bayernwerk kostet ein neuer Leuchtkopf je nach Größe zwischen 1070 und 1300 Euro. Dazu kommen Umrüstkosten in Höhe von jeweils rund 780 Euro. Insgesamt macht das Kosten von etwa 37.000 Euro für die 15 Lampen aus. Der Gemeinderat entschied sich dafür, die vom Bayernwerk vorgeschlagene Alternative auszuprobieren. Die sogenannten Retrofit-Lampen kosten jeweils 75 Euro, insgesamt also 1800 Euro, sind aber nicht dimmbar.

Weitere Themen in der Sitzung:

  • Wertstoffhof wird aufgelöst Der Wertstoffhof der Gemeinde wird aufgelöst. Als neues Konzept solle über das Landratsamt eine Grüngutsammelstelle etabliert werden, teilte der Bürgermeister mit. Wie das Konzept konkret aussehen soll, ist noch offen.
  • Bürgerversammlung verschoben Aufgrund der Pandemie-Auflagen entschied sich der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung, die Bürgerversammlung von November auf das Frühjahr zu verschieben.
  • Adventsmarkt abgesagt Ebenfalls wegen der Auflagen wird es heuer auch keinen Adventsmarkt geben. Er sei offiziell abgesagt, teilte Geiling mit.
  • Spende statt Sammlung Weil aufgrund der Pandemie heuer keine Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge möglich ist, spendet der Kriegerverein 300 Euro. Die Gemeinde stockt die Summe einmalig um 500 Euro auf.
  • Termine melden Im Dezember erscheint das nächste Mitteilungsblatt. Die Gemeinde bittet Vereine und Organisationen, ihre Termine zu melden.
  • Zuschuss für DSL 250 Euro, also die Hälfte der Kosten für einen DSL-Anschluss, gibt die Gemeinde als Zuschuss. Voraussetzung ist ein Antrag sowie ein Zahlungsnachweis.
  • Baum ersetzen Die eingegangene Linde in Raderstetten wird durch einen bienenfreundlichen Baum ersetzt.
  • Voranfrage zugestimmt Keine Einwände gab es vom Gemeinderat gegen den Bau eines Einfamilienhauses in der Schwaigstraße. Ob 9,30 Meter Abstand zur Ecknach ausreichend sind, muss das Landratsamt klären.
  • Seniorenbeauftragte gesucht Die Gemeinde sucht Seniorenbeauftragte für Sielenbach und Tödtenried. Interessierte können sich im Rathaus bei Bürgermeister Heinz Geiling melden.

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