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Empfang

03.02.2016

Humanität, Integration und eine Begrenzung der Zuwanderung

Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz spricht bei der Oberbernbacher CSU über Flüchtlingspolitik

Der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz war zu Gast beim Empfang der Ehrenamtlichen unter der Regie des CSU-Ortsverbandes Oberbernbach. Zum 13. Mal hatte der Ortsverband mit seinem Vorsitzenden Raymund Aigner alle Vereinsmitglieder von Oberbernbach zum alljährlichen Rückblick auf das vergangene und zum Ausblick auf das bestehende Jahr in den Pfarrsaal eingeladen.

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Der Vorsitzende erklärte, derjenige, der ein Ehrenamt ausübt und für andere Menschen da ist, sei trotz dieser Mehrarbeit glücklicher als jener, der nur zu Hause sitzt. Deshalb seien die Hauptanliegen des CSU-Ortsverbandes für diesen jährlichen Empfang einesteils der Dank an die ehrenamtlich Tätigen und in zweiter Linie der Dialog zwischen den Bürgern und der Politik.

Aichachs Zweiter Bürgermeister Helmut Beck lobte das Ehrenamt und ging kurz auf die Stadtpolitik ein. Im nächsten Jahr würden hoffentlich die großen Baustellen in und um Aichach abgeschlossen, sagte er.

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Großes Lob für das ehrenamtliche Engagement

Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz lobte nicht nur das Ehrenamt allgemein und in seinem Wahlkreis, der 330000 Menschen umfasst, sondern ging auch auf die aktuelle Politik ein, wie Griechenland- und Flüchtlingskrise, sowie auf die momentane finanzielle Lage Deutschlands.

Er erklärte die Zusammenhänge des dritten Hilfspakets für Griechenland und auch die drei Säulen der Asyl- und Flüchtlingspolitik, wie Humanität im Umgang mit den Flüchtlingen, Integration der Schutzbedürftigen und Begrenzung der Zuwanderung. Das Wohlstandsland Deutschland benötige eine gute Infrastruktur. Mit 43 Millionen Sozialversicherungsbeschäftigten sowie einer Arbeitslosenquote von sechs Prozent in Deutschland, vier Prozent im Raum Augsburg und nur 2,4 Prozent im Landkreis Aichach-Friedberg stehe man bestens da.

Das stabile Wachstum und die Exportnachfrage, vor allem die Binnennachfrage, seien und blieben nur so gut, wenn die Politik und die Unternehmen und Handwerksbetriebe miteinander arbeiten.

Pater Emmanuel Ezechiedo, der zuvor die Messe zelebriert hatte, erzählte, dass er erst 2013 aus dem Süden Nigerias zur Diözese Augsburg kam. Im September 2015 kam er zur Pfarreiengemeinschaft Aichach, in der er sich sehr wohlfühle. (ray)

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