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Inchenhofen

04.07.2010

Inchenhofener machen sich schön für September

Die Vorbereitungen für die Historischen Markttage in Inchenhofen laufen in der Marktgemeinde auf Hochtouren. Die Schneiderinnen sorgen für historische Gewandungen für das Fest am ersten Septemberwochenende. Fotos: Anja Königshausen
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Die Vorbereitungen für die Historischen Markttage in Inchenhofen laufen in der Marktgemeinde auf Hochtouren. Die Schneiderinnen sorgen für historische Gewandungen für das Fest am ersten Septemberwochenende. Fotos: Anja Königshausen

Die historischen Markttage 2005 in Inchenhofen waren mit Tausenden von Besuchern ein riesiges Spektakel. An den Erfolg wollen die Organisatoren auch in diesem Jahr anknüpfen. Die Vorbereitungen laufen bereits seit Monaten auf Hochtouren.

Inchenhofen Die historischen Markttage 2005 in Inchenhofen waren mit Tausenden von Besuchern ein riesiges Spektakel. An diesen Erfolg wollen die Organisatoren auch in diesem Jahr anknüpfen. Die Vorbereitungen laufen bereits seit Monaten auf Hochtouren.

Henkerspack und Schabernack, Buden, Lichter, Volk: Am Wochenende vom 3. bis 5. September 2010 erleben Besucher von Land und Stadt wieder ein dreitägiges Mittelalterspektakel. Hexen, Ritter und Reiter, Marktschreier und Gaukler sind dabei und bescheren den Besuchern unvergessliche Stunden in einer scheinbar anderen Zeit.

Stoffe zum Selbstkostenpreis

Inchenhofener machen sich schön für September

Auf den Höfen, im Ortskern und auf den Straßen wird ein dreitägiges Programm geboten, das seinesgleichen sucht - mit alter Handwerkskunst, Marktständen, rustikalen Speisen, Musik, Spiel, Gaukelei und Narretei. Ritter tragen ihre Turniere aus und in ganz Inchenhofen schlagen Heerlager ihre Zelte auf. Im historisch gestalteten Ortszentrum versinken große und kleine Besucher in der Märchenwelt des Mittelalters und lernen die Gemeinde von einer ganz neuen Seite kennen.

Hauptamtlich wie ehrenamtlich legen sich die Veranstalter mächtig ins Zeug, um dem Publikum ein einmaliges Erlebnis zu bieten. Es wird gewerkelt, geplant und getüftelt. Aber was wäre so eine Zeitreise ohne das passende Gewand? Eine eigens gegründete Gruppe um Magdalena Posch ist seit Wochen mit dem Kauf von Stoffballen, der Anfertigung von Schnitten und auf Wunsch auch dem Zuschneiden und Nähen von historischen Gewändern beschäftigt. Die Bekleidung für die Frau besteht aus einem Unter- und einem überkleid sowie einer Kopfbedeckung wie Stirnband, Haube oder Schleier. Der mittelalterliche Mann trägt eine enge Hose, ein Hemd mit Kapuzenmantel und eine Kopfbedeckung. Die Marktgemeinde Inchenhofen streckte die Kosten von 4500 Euro vor, nun werden die Stoffe zum Selbstkostenpreis verkauft. 700 Meter wurden laut Magdalena Posch bestellt. Viel Zeit investierten die Frauen zum Aussuchen, Abholen und Vorbereiten. Die passenden Schnitte kann man sich ausleihen. Ganz begeistert sind die Leahader von den angefertigten Mustergewändern. Besonders die Frauen sind ganz angetan von den der Figur schmeichelnden Kleidern.

Auch die Eintrittsbuttons liegen schon im Rathaus bereit. Bürgermeister Karl Metzger durfte die ersten Exemplare schon in Händen halten und zeigte sich begeistert. „Wir sind gut gerüstet und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, so das Ortsoberhaupt zufrieden. Aus der gesamten Region seien zahlreiche Anmeldungen für das Spektakel im Rathaus eingetroffen. Das Programm wird vielfältig und bunt. Auf den Bühnen warten Feuershows, Tanz und Musik aus dem Mittelalter. (AN)

Kleidung: Wer Interesse an Stoffen und Schnitten hat, kann sich im Rathaus melden.

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