1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Jetzt muss Faltermeier in Affing ran

Kommentar

02.10.2019

Jetzt muss Faltermeier in Affing ran

Bürgermeister Markus Winklhofer (rechts) gratulierte Gerhard Faltermeier nach der Vereidigung zum Zweiten Bürgermeister. Damals (2015) deutete alles auf eine gute Zusammenarbeit hin. Das hat sich inzwischen geändert.
Bild: Carmen Jung

Gerhard Faltermeier ist Chefkritiker von Bürgermeister Markus Winklhofer in Affing. Deshalb darf er nicht kneifen.

Er kandidiere nicht gegen Markus Winklhofer. Das hat Gerhard Faltermeier stets betont. Nun macht er’s doch: Der Zweite Affinger Bürgermeister tritt gegen den Amtsinhaber an. Ist er wortbrüchig geworden? Rein objektiv lässt sich das so beurteilen. Trotzdem lässt sich Faltermeier nicht einfach als Wortbrecher abstempeln.

Der Bürgermeister und sein Stellvertreter sind höchst unterschiedlicher Natur

Die Zusammenarbeit der Bürgermeister hat vor vier Jahren vielversprechend angefangen. Damit verbunden war die Hoffnung, dass Affing nach der Causa Fuchs endlich wieder in ruhige Fahrwasser findet. Obwohl der gute Wille jeweils vorhanden war, hat das Tandem nicht funktioniert. Das Naturell der beiden könnte unterschiedlicher nicht sein. Schon bald ging es dem Treiber Faltermeier mit dem eher vorsichtig agierenden Winklhofer zu langsam. Eine Rolle spielt dabei sicher auch, dass einer wie Faltermeier, der beruflich in der ersten Reihe stand, nicht unbedingt fürs zweite Glied gemacht ist.

Als Chefkritiker bleibt Faltermeier gar nichts anderes übrig

Nachdem kein anderer den Finger hob, bleibt Faltermeier als Chefkritiker des Bürgermeisters nun gar nichts anderes übrig, als selbst anzutreten. Faltermeier muss ran, um im Fall seiner Wahl zu beweisen, dass er’s besser kann. Sonst hätte er sein Gesicht verloren. Das allein aber motiviert Faltermeier nicht. Er will es tatsächlich.

Hier geht's zum Artikel Faltermeier will Bürgermeister in Affing werden

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren