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Pfarreien meistern Ostern erneut mit Flexibilität und Gelassenheit

Kommentar Von Gerlinde Drexler
03.04.2021

Plus Ostern ist das ranghöchste Fest im Kirchenjahr. Erneut fällt es in einen Corona-Lockdown. Die Pfarreien meistern diesen Umstand mit Gelassenheit und Flexibilität.

Ostern ist das Fest, mit dem Christen die Auferstehung Jesu feiern. Es ist der ranghöchste Feiertag im Kirchenjahr. Ein Fest also, das für die Gottesdienstbesucher und für die Pfarrer, die die Gottesdienste abhalten, eine ganz besondere Bedeutung hat. Im vergangenen Jahr machte der Lockdown allen einen Strich durch die Rechnung. Die Kirchentüren blieben zu, die Pfarrer mussten vor leeren Sitzen predigen. Eine Situation, die alle völlig überraschend traf und mit der jeder anders umging.

Affings Pfarrer Max Bauer zum Beispiel stellte stellvertretend für die Gottesdienstbesucher Bilder in die Kirchenbänke, um das Gefühl zu haben, zu den Gläubigen zu sprechen. Aichachs Stadtpfarrer Herbert Gugler stellte ein Video von der Segnung der Speisen online.

Kreativität in den Pfarreien gehört inzwischen zum Alltag

Seitdem ist ein Jahr vergangen. Mit Einschränkungen und immer wieder neuen Regeln zurechtkommen zu müssen, ist die neue Realität. Von den Mitarbeitern in den Pfarrbüros ist viel Flexibilität gefordert, weil sie oft kurzfristig auf neue Vorgaben reagieren müssen.

Dass sie das können und inzwischen sogar mit einer gewissen Gelassenheit meistern, zeigt sich an Ostern. Die Kreativität, die vor einem Jahr noch aus der Not heraus geboren war, gehört inzwischen schon zum Alltag. Auch das zeigt sich an Ostern, wo zum Beispiel Gottesdienste auf einer Wiese mit großer Selbstverständlichkeit gefeiert werden.

Lesen Sie dazu den Artikel Ostergottesdienste in Aichach-Friedberg: Anmeldung, Auflagen, Ausgangssperre

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