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Plastik: Jeder hat es in der Hand

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Kommentar Von Thomas Goßner
21.06.2018

Müssen wir jeden Verpackungswahn mitmachen? Als Kunden haben wir die Wahl

Müssen Sie manchmal auch in der Schlange an der Supermarktkasse warten? Und studieren sie dabei auch zum Zeitvertreib die Körbe der anderen Kunden? Rätseln, was es da wohl heute zu essen gibt oder warum um alles in der Welt man so viel Katzenfutter braucht? Wir wüssten da noch ein anderes Gedankenspiel: Wie groß ist wohl der Abfallberg, den wir mit unseren Einkäufen tagtäglich nach Hause schleppen?

Es ist nicht mehr als Augenwischerei, wenn der Lebensmittelhandel auf Einkaufstüte aus Plastik verzichtet und dann jede Gurke, jeder Apfel und jede Tomate in Kunststoff eingeschweißt wird. So produzieren die Deutschen im Schnitt 37 Kilo Verpackungsmüll aus Plastik pro Jahr und Kopf - mit steigender Tendenz. Und der größte Teil davon landet in der Abfallverbrennung oder in der Natur. Eine beispiellose Verschwendung von Ressourcen, zumal für die Erzeugung Erdöl und thermische Energie notwendig sind.

Dabei ließe sich durch einen bewussten Einkauf einiges davon vermeiden. Auch der Handel wird reagieren, wenn der Kunde nicht mehr jeden Verpackungswahnsinn stillschweigend mitmacht. Jeder von uns hat es selbst in der Hand.

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