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Aindling

04.12.2012

Premiere: „Das ist nicht mehr steigerungsfähig“

Der schöne Sigismund (Christian Braunmüller) punktet mit der „blanken Birne“ im Stück '"Das weißt Rössle" der Aindlinger Volksbühne.
Bild: Martin Golling

Das Weiße Rössl der Aindlinger Volksbühne erntet auch vom Berater für Laienschauspiel im Landkreis höchstes Lob

Eine viel umjubelte Premiere im ausverkauften Moosbräusaal feierte die Volksbühne Aindling. „Das ist pures Vergnügen. Das Bühnenbild, der Chor, die Stimmen und die Schauspieler – das alles ist kaum zu toppen, nicht mehr steigerungsfähig“, lobte kein geringerer als Michael Schmidberger die Aufführung. Und der kommt als Laienschauspiel-Berater des Landkreises ja wirklich viel herum.

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„So ein Stück muss man dann spielen, wenn es möglich ist“, verwiesen Andrea Rohn als Vorsitzende des Theatervereins und Regisseur Josef Schoder gleichermaßen auf ein derzeit günstiges Umfeld.

Josef Schoder kennt als deren Vorsitzender die Leistungsfähigkeit der Liedertafel Aindling. Dieser Chor bildet das Rumpfteam des Weißen-Rössl-Ensembles, selbst die schönen Solostimmen von Andrea Benkart (Rössl-Wirtin) und Heidi Mägele (Ottilie, Gieseckes Tochter) stammen aus dem Chor. Ein Glücksgriff gelang Schoder mit Gregor Plöckl, der dem Rechtsanwalt Dr. Siedler Stimme und Statur verleiht. Mutig, aber sehr erfrischend ist, das Stück mit dem astreinen Jodler der Briefträgerin Kathi (Diana Pittlack) beginnen zu lassen. Das weckt Erwartungen, die das Team aber jederzeit bedienen kann.

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Josef Schoder macht aus dem alten Griesgram Giesecke einen sympathischen Grantler und Nörgler. Andrea Benkart und ihr Kellner Leopold (Isidor Held) spielen die traurigen Passagen des Stücks so herzzerreißend glaubhaft und machen die nachdenklichen Lieder zu Erlebnissen, bei denen im Saal selbst sogar der Atem der Zuschauer stillzustehen scheint.

Karten Für die restlichen Vorstellungen sind nur noch wenige Karten übrig. Andrea Rohn versprach, sich für eine zusätzliche Vorstellung einzusetzen. Bei insgesamt über vierzig Mitwirkenden aber eine schwierige Sache. Karten gibt es bei Schreibwaren Stevens in Aindling. Weitere Vorstellungen sind an den Samstagen, 8. und 15. Dezember, um 19.30 Uhr und an den Sonntagen, 9. und 26. Dezember, bereits um 17 Uhr.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Aichacher Nachrichten.

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