1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Schüler präsentieren neuen Aichach-Stadtführer

Aichach

14.02.2019

Schüler präsentieren neuen Aichach-Stadtführer

5H6A0039.jpg
2 Bilder
Aichach hat einen Stadtführer. Die Broschüre ist kostenlos im Rathaus erhältlich.
Bild: Erich Echter

Schüler des Deutschherren-Gymnasiums haben eine Broschüre über die Stadt Aichach veröffentlicht. Wie es zu dieser Idee kam und wo es das Heft gibt.

Die Stadt hat einen neuen Stadtführer. „Entdeckungstour durch Aichach“ steht auf der Titelseite, gleich unter einer Luftaufnahme des Kernorts. Präsentiert werden die Sehenswürdigkeiten von Aichach und einigen Ortsteilen mit geschichtlichem Hintergrund. Die Broschüre entstand im Rahmen eines P-Seminars im Fach Geschichte des Deutschherren-Gymnasiums (DHG) unter der Leitung von Lehrer Oliver Lichtschlag.

Die Idee, einen Stadtführer bezüglich der Landesausstellung zu erstellen, hatte Museumsleiter Christoph Lang schon 2014 bei einem Urlaub in Cham, als ihm dort eine solche Broschüre aufgefallen war. Als dann im Oktober 2016 ein E-Mail vom P-Seminar des DHG mit der Bitte um Hilfe zu einem Projekt „Stadtführer von Aichach“ einging, sah der Museumsleiter die Chance, diese Idee zu verwirklichen. Projektleiter Oliver Lichtschlag kommt ins Schwärmen, wenn er über die Arbeit an der Stadt-Broschüre erzählt. 14 Mädchen und Buben aus der Oberstufe haben eineinhalb Jahre intensiv daran gearbeitet. Unter der Anleitung von Franz Achter haben sie fotografiert. Mit Unterstützung von Stadtarchivar Christoph Lang haben sie aus historischen Dokumenten Daten gesammelt und entsprechende Texte verfasst. Mit eingebunden war auch das Info-Büro der Stadt Aichach. Lobende Worte gab es für die Mitarbeiterin Angela Kerle, die für die Gruppe mit ihrer Kompetenz eine große Hilfe war. Die grafischen Arbeiten wurden von Barbara Simmeth (Agentur Simmeth, Oberwittelsbach) begleitet.

Schulleiterin Renate Schöffer: „Heute ist ein besonderer Tag“

Lehrer Oliver Lichtschlag betonte, dass bei der Konzeption, bei den Themen und bei der Objektwahl Schwerpunkte zur Landesausstellung 2020 Schwerpunkte gesetzt worden seien. Schulleiterin Renate Schöffer freute sich bei der offiziellen Vorstellung des Stadtführers, dass so viele Interessierte in die neue Aula des Gymnasiums gekommen waren. Zu den Schülern, die an der Entstehung der Broschüre beteiligt waren, sagte sie: „Heute ist ein besonderer Tag, wir stellen heute eure Broschüre der Öffentlichkeit vor“. Auch Landrat Klaus Metzger und Bürgermeister Klaus Habermann waren gekommen.

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

Recht originell haben die 14 Schüler die Präsentation ihres Meisterwerkes ausgearbeitet. Neben den Projekten wurden Video-Sequenzen eingespielt, die die Schüler bei ihrer Arbeit zeigen. Um effektiv zu arbeiten, hatten sie sich in drei Gruppen aufgeteilt: Es gab eine Layout-, eine Text-, und eine Fotogruppe.

Ziel der Fotogruppe war es, die Stadt von ihrer besten Seite zu zeigen. Die Schüler gingen mit Franz Achter auf Tour und fotografierten zu verschiedenen Tageszeiten die Projekte, sodass zum Schluss 200 Fotos auf der Chipkarte gespeichert waren. Aufgabe der Textgruppe war es, Recherchen anzustellen. Sie besuchte die Kreisheimatbücherei und das Stadtmuseum und versuchte dann, Ideen aufzugreifen. Danach wurden Texte verfasst und später noch gelesen und korrigiert.

Das steht in der Broschüre

Der Sprecher der Layout-Gruppe erklärte: „Wir sind verantwortlich dafür, wie der Stadtführer jetzt aussieht“. Aufgabe der Layoutgruppe war es schließlich, das Gesamtwerk in Einklang zu bringen, die Stadtfarben richtig zu platzieren und Bilder mit der Stadt abzustimmen. Auch die Titelseite wurde von den Schülern mitgestaltet. Die Vorstellung der Projekte im Stadtführer gehen von der Kernstadt am historischen Rathaus aus, weiter über den Stadtplatz zum Steub-Haus und zum Schlossplatz. Es geht um die Stadtpfarrkirche, die Sebastianskapelle, den Friedhof mit der St. Michaelskapelle, das Spital, die Stadtbefestigung, das Obere und das Untere Tor, die Obere und die Untere Vorstadt, das Stadtmuseum und die Justizvollzugsanstalt.

Wer noch mehr über die Stadtgeschichte wissen will, findet im Internet auf der Homepage der Stadt Aichach auch ausführliche Beschreibungen und alte Ansichten. Ein QR-Code in der Broschüre führt zu dieser Homepage der Stadt.

Für Bürgermeister Klaus Habermann ist die Broschüre „ein Klasse Projekt, das uns gerade mit Blick auf die Landesausstellung 2020 sehr weiter helfen wird“. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Stadtsparkasse Aichach-Schrobenhausen. Die Broschüre wird auf Ausstellungen und Messen verteilt und auf Anfragen auch verschickt. Außerdem ist sie kostenlos im Rathaus zu haben.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren