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Konzert

15.10.2018

Swing im Aichacher Gymnasium 

Die gute alte Zeit der legendären Swing-Ära lebte auf: Die Baritone & Friends mit Sandy Peiker hat sich den echten, unsterblichen Highlights des Jazz verschrieben und steht für den originalen Big-Band-Sound der 30er- und 40er-Jahre.
Bild: Manuela Rieger

Baritone & Friends lassen in der Aula die Swing-Ära wieder aufleben. Die Musiker bieten ein ausgesprochen abwechslungsreiches Programm. 

„Keep Swinging“ (übersetzt: „Swinge weiter“) – dazu forderte Baritone & Friends mit ihrem Konzert im Deutschherren-Gymnasium Aichach das Publikum auf. Die erste Jazz-Schallplatte wurde vor etwas mehr als 100 Jahren in den USA veröffentlicht. Damit begann die Epoche des Jazz, und der Siegeszug dieser heißen und swingenden Musik war nicht mehr aufzuhalten.

Baritone & Friends spielte nun in Aichach in klassischer Big-Band-Besetzung: fünf Saxofone, fünf Trompeten, vier Posaunen und ein Flügelhorn, Piano, zwei Gitarren und Percussion. Dazu gesellte sich die Sängerin Sandy Peiker. Die Band spielte Jazzstandards und viele Eigenkreationen von Arnold Fritscher und Bandmitgliedern. Szenenapplaus für Solisten und einzelne Register war gesichert.

Die Instrumentalisten heizten den Zuhörern ganz schön ein mit ihren Swing-Evergreens, denn Swing und Big Band, das gehört einfach zusammen. Dabei wirken die vermeintlich alten Stücke wie „Hey Burner“ oder „Go to hell“ oder „The girl from Ipanema“ noch immer frisch und jung, so wie die Musiker selbst auch. Der eine oder andere glänzte mit seinem Solo, und alle zusammen brachten die Füße des Publikums zum Wippen.

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Und jedes Stück bekam seinen ganz besonderen Big-Band-Touch, denn nachspielen können viele, eine Melodie neu entdecken, das ist die Kunst der Künstler. Das beherrschte auch die Sängerin Sandy Peiker, ein Talent mit einer tollen Jazz-Stimme und viel Musikalität im Blut. Durch sie konnte die Big Band noch mehr brillieren. Auch zahlreiche andere Bandmitglieder kamen zu glänzenden Soli.

Unter Bandleader Xaver Holzhauser boten die Musiker ein ausgesprochen abwechslungsreiches Programm und ließen die gute alte Zeit der legendären Swing-Ära aufleben: Denn die Big Band hat sich den echten, unsterblichen Highlights des Jazz verschrieben und steht für den originalen Big-Band-Sound der 30er- und 40er-Jahre.

Neben bekannten Swing-Klassikern legte Xaver Holzhauser aber bewusst auch einige Arrangements auf, „die schon sehr, sehr lange nicht mehr gespielt wurden“. Doch unter den Musikern sind einige, die diese Stücke „aus den Anfangszeiten“ der Big Band kannten – diese besteht immerhin schon seit mehr als 30 Jahren. Und noch immer sind einige der damaligen Gründungsmitglieder, Trompeter Wolfram Erben und Posaunist Karl Renner, mit Elan und ungebrochener Spielfreude dabei. Die Musiker zogen das Publikum sofort in ihren Bann. Daneben glänzten auch etliche Instrumental-Solisten und sorgten so für einen äußerst abwechslungsreichen und kurzweiligen Konzertabend.

Dazu trug auch Joachim Junghanss bei, der das Projekt „Music Works“ ins Leben rief und in Ghana die Kopeyia School Brass Band gegründet hat. Als studierter Pianist spielte der Vorsitzende des Vereins Music Works ein rasantes Stück: Kimpka. Die Spenden gehen an die Schule in Ghana, auch Instrumente sind willkommen. „Super, dass man so ein Konzert in Aichach hören kann!“, war nur eine Auswahl der Stimmen, die zu hören waren. Und tatsächlich konnten die Musiker die Bühne erst nach mehreren Zugaben verlassen. Die „gute Stimmung“ und den Schwung dieses gelungenen Konzertabends nahmen aber sicher alle mit nach Hause.

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