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Stadtrat

29.01.2019

Unter acht Millionen: Aichach baut weiter Schulden ab

Die Stadt Aichach hat 2018 weiter Schulden abgebaut. Der Schuldenstand lag zum Jahresende knapp unter acht Millionen Euro.
Bild: Erich Echter

Das vorläufiges Ergebnis des Haushalts 2018 liegt vor. Für diese Posten hat Aichach im vergangenen Jahr Geld ausgegeben.

Die Stadt Aichach hat 2018 weiter Schulden abgebaut. Der Schuldenstand lag zum Jahresende knapp unter acht Millionen Euro. Das ging aus dem vorläufigen Ergebnis des Haushalts 2018, das Kämmerer Wilhelm Rottenkolber im Stadtrat präsentierte, hervor. Auf die eingeplante Kreditaufnahme in Höhe von einer Million Euro konnte die Stadt verzichten.

Rottenkolber stellte die wichtigsten Zahlen vor. Im Verwaltungshaushalt lagen die Einnahmen um rund 100000 Euro höher als eingeplant. Mit 9,8 Millionen Euro fielen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer um 300000 Euro niedriger aus. Aufgefangen wurde das von der Einkommensteuer mit 12,5 Millionen Euro und damit rund 450000 Euro mehr als erwartet. Hier fehle allerdings noch die Abrechnung des letzten Quartals, schränkte Rottenkolber ein.

Auf der Ausgabenseite wurde der Ansatz für die Personalkosten mit 11,24 Millionen um rund 147000 Euro unterschritten. Auch die Sach- und Betriebsaufwendungen fielen mit 11,9 Millionen Euro um rund 500000 Euro niedriger aus. Die Kreisumlage wurde wie geplant mit 10,85 Millionen Euro abgerechnet. Im Jahr 2019 werden es zwölf Millionen Euro sein, so Rottenkolber – „trotz der Senkung um einen Prozentpunkt“.

Haushalt Aichach: Mehr Stellen im Heilig-Geist-Spital

Im Vermögenshaushalt mit einem Gesamtvolumen von 16,4 Millionen Euro wurden Ausgaben in Höhe von 13,3 Millionen Euro verzeichnet. Statt 4,35 Millionen Euro wurden den Rücklagen 2,6 Millionen Euro entnommen. Ein Überschuss wie in den Vorjahren wurde nicht erzielt, so Rottenkolber. Für Baumaßnahmen waren 11,2 Millionen Euro vorgesehen, ausgegeben wurden 9,7 Millionen Euro. Damit wurde das Bauprogramm zu 86,5 Prozent abgearbeitet – trotz reduzierter Mannschaft im Bauamt, wie Rottenkolber betonte. Der Stadtrat nahm das zur Kenntnis.

Geringfügig erhöht hat sich die Zahl der Stellen im Heilig-Geist-Spital: von 56,87 Vollzeitstellen im Jahr 2018 auf 58,21 im Jahr 2019. Wie Heimleiter Hans Eberle erläuterte, bekommt das Spital durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz und die dadurch zusätzlich genehmigten Fachkraftstellen eine zusätzliche Fachkraft, die komplett über die Pflegeversicherung finanziert wird. Der Stadtrat genehmigte den Stellenplan einstimmig. (bac)

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