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Aindling

26.04.2015

Von der Kinderbewahranstalt zum Kinderhaus

Die Buben und Mädchen zeigten beim Gottesdienst, wie Gott die Welt der Bibel zufolge erschaffen hat. Sie hatten die Sonne und den Mond, Blumen und Bäume, Meer und Land sowie Tiere und die Menschen in Bildern dabei.
Bild: Karina Schaffelhofer

Aindlings Kindergarten feiert sein 40-jähriges Bestehen. Bevor er gegründet wurde, gab es erst einmal zähe Verhandlungen

Aindling Seit 40 Jahren gibt es den Aindlinger Kindergarten. Am Samstag wurde Geburtstag gefeiert. Mit dem Lied „Wir feiern heut ein Fest und kommen hier zusammen“ begann der Wortgottesdienst. Pater Jiby begrüßte die jungen Gäste in der Aindlinger Pfarrkirche. In seiner Predigt sagte der Geistliche: „Jesus hat etwas ganz Wichtiges gesagt: ,Lasset die Kinder zu mir kommen.‘ So machte er deutlich, dass ihm Kinder wichtig sind und er sie beschützt.“

Die Kindergartenkinder zeigten mit Bildern, wie Gott die Welt erschaffen hatte. Dazu sangen die Buben und Mädchen das Lied „Er hält die ganze Welt in der Hand“. Monika Bissinger, Leiterin des Aindlinger Kinderhauses, erinnerte an die Anfangszeiten des Aindlinger Kindergartens.

Nach zähen Verhandlungen hatten Kirchenstiftung und Marktgemeinde 1974 beschlossen, auf dem ehemaligen Aindlinger Sportplatz einen Kindergarten zu bauen, da die eigentliche „Kinderbewahranstalt“ zu klein geworden war. Im Juni 1975 weihte Bischof Rudolf Schmid den Neubau ein. Für 20 Jahre übernahmen die Dillinger Franziskanerinnen rund um Oberin Stilla Hönig die Leitung. Mit der Öffnung der Altersgrenze nach oben und unten wurde aus dem reinen Kindergarten in Jahr 2007 ein Kinderhaus.

Monika Bissinger hatte ausgerechnet, dass in den vergangenen 40 Jahren rund 2500 Kinder im Kinderhaus waren. „Es gab viele schöne Erlebnisse, aber auch viele Tränen“, so die Leiterin weiter. Ihr Dank galt allen, die geholfen hatten, das Fest vorzubereiten. Kirchenpfleger Stefan Riegl dankte allen Menschen, die in den vergangenen 40 Jahren den Kindergarten gebaut, erhalten und daran gearbeitet hatten.

Dass 40 Jahre ein Grund zum Feiern sind, bestätigte Bürgermeister Tomas Zinnecker. Sein Dank galt jenen, die aus dem Kindergarten eine große, moderne Kindertagesstätte gemacht haben. „Doch die Räume allein sind es nicht“, so der Bürgermeister. „Eine gute Kita macht das Personal aus, das bei uns hervorragende Arbeit leistet.“

Nach der Messfeier ging es für Groß und Klein ins Kinderhaus. Mehrere Zelte waren im Garten aufgebaut und das Mittagessen war schon vorbereitet. Am Nachmittag konnten sich die Kleinen im Garten austoben, beim Kinderschminken zum Schmetterling und Marienkäfer werden oder am Glücksrad drehen. Zum Abschluss ließen die Buben und Mädchen Luftballons mit Postkarten in den frühlingshaften Himmel steigen.

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