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Dachau

06.04.2018

Weniger Einbrüche, mehr aufgeklärte Taten

Die Polizei im Landkreis Dachau zieht Bilanz. Welche Straftaten die häufigsten sind
Bild: Symbolfoto: R. Schlesinger dpa

Die Polizei im Landkreis Dachau zieht Bilanz. Welche Straftaten die häufigsten sind und welche Delikte weniger geworden sind.

Im vergangenen Jahr sind im Landkreis Dachau 5033 Straftaten polizeilich registriert worden. Das entspricht einem Rückgang zum Vorjahr um sechs Prozent. Die Kriminalitätsbelastung betrug 3337 Straftaten pro 100000 Einwohner und lag unter dem bayernweiten Vergleichswert von 4533 Delikte (ohne ausländerrechtliche Delikte).

Den größten Anteil der erfassten Straftaten machen mit einem Viertel Diebstähle aus. Ein Fünftel aller Straftaten waren Vermögens- und Fälschungsdelikte, ein Achtel Körperverletzungen.

Unter anderem wurde zwei (versuchte und vollendete) Tötungsdelikte registriert (2016: neun), 52 Sexualdelikte (plus 18 Prozent), 1257 Diebstähle (minus 20 Prozent), 635 Körperverletzungen (minus zwölf Prozent), 726 Sachbeschädigungen (plus 28 Prozent), 277 Rauschgiftdelikte (plus 14 Prozent) und 141 Ladendiebstähle (minus 23 Prozent).

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Die Wohnungseinbrüche gingen um fast die Hälfte auf 67 Fälle zurück. Den Anstieg der Sachbeschädigungen führt die Polizei zum größten Teil auf eine Serie von zwei Tätern zurück, denen 109 Graffiti-Delikte zur Last gelegt werden.

Ohne Berücksichtigung ausländerrechtlicher Delikte beträgt der Ausländer-Anteil an den ermittelten Tatverdächtigen gut 39 Prozent – ein geringfügiger Rückgang zum Vorjahr.

Im Verhältnis zur jeweiligen Einwohnerzahl wurden die meisten Straftaten in Bergkirchen und Dachau registriert, die wenigsten in Pfaffenhofen an der Glonn.

Zwei Drittel aller Straftaten – und damit etwas mehr als im Vorjahr – konnte die Polizei nach eigenen Angaben aufklären. Die Aufklärungsquote bei den Wohnungseinbruchsdiebstählen wurde massiv gesteigert auf über 58 Prozent. (nsi)

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