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Schießen-Oberbayernliga

20.11.2017

Gundelsdorf ist präzise wie ein Uhrwerk

In einer starken Form präsentierte sich in Peiting die Tagbergschützin Viktoria Ammler, die immer mehr zu einer festen Größe für die Gundelsdorfer wird.
Bild: Josef Mörtl

In Peiting fahren die Tagbergschützen die nächsten beiden Siege ein. Dabei treten im ersten Wettkampf gegen Pobenhausen unerwartete Probleme auf. Beim Heimkampf im Januar winkt schon die Meisterschaft.

Die Gundelsdorfer Tagbergschützen marschieren in der Oberbayernliga West der Luftgewehrschützen weiter. Am Sonntag schossen die Gundelsdorfer bei den vorgezogenen Wettkämpfen in Peiting gegen Hubertus Pobenhausen und Gemütlichkeit Olching.

Der Sportliche Leiter Gottfried Schmid war sich absolut sicher, dass seine siebenköpfige Truppe punkten wird. Am Ende sollte er recht behalten. Beim Wettkampf gegen Hubertus Pobenhausen siegten die Gundelsdorfer mit 4:1 und dem Traumergebnis von 1914 Ringen. Im darauffolgenden Duell gegen Olching wurde es zwar nur ein 3:2-Erfolg, doch die Einzelergebnisse sprechen Bände.

Jessica Preckel mit ungewohnten Problemen

Die Gundelsdorfer liegen nun mit 16:0 Punkten und 32:8 Einzelpartien unangefochten an der Tabellenspitze. Prem auf dem zweiten Rang weist 8:4 Punkte auf Alberzell auf. Im ersten Wettkampf gegen Pobenhausen bekam an eins die Gundelsdorferin Jessica Preckel bei der dritten und vierten Serie unerklärliche Probleme, bloß 98 und 95. Dann wurde recherchiert und festgestellt, dass die Schusshöhe nicht stimmte, dennoch gewann sie ihren Wettkampf mit 387:386 gegen Claudia Tyroller aus Pobenhausen. Die überragende Gundelsdorfer Schützin war an diesem Tag die erst 15-jährige Viktoria Ammler, die immer näher an Jessica Preckel heranrückt. An zwei ließ sie Leah Grimm (382 Ringen) mit ihren 393 Ringen nicht den Hauch einer Chance. Konstant schoss an drei wieder einmal Michaela Meier, ihre 381 Ringe reichten für den Pobenhauser Marius Klöckers (378 Ringe) für den dritten Gundelsdorfer Punkt. Ein Malheur passierte an Position vier Andreas Sauer. Schon bei der ersten Serie bekam er plötzlich starke Rückenschmerzen, musste aber durchschießen. Er brachte immerhin noch 365 Ringe zusammen. Rainer Limmer hatte da leichtes Spiel, er schoss lockere 367 Ringe, welche zum Sieg reichten. Der Sieg war in der Tasche, und doch erwies sich an fünf Marina Schmid wieder als bärenstark. 95, 96, 98 und 99 Ringe brachten das tolle Ergebnis von 388, Gegnerin Hannah Kreil schoss nur 376 Ringe.

Beim zweiten Wettkampf gegen Olching hatte Gottfried Schmid die Punkte nach dem Papier her fest eingeplant, doch es gab ein knappes 3:2. Schaut man sich aber die Einzelergebnisse beider Mannschaften an, so zeigt sich die Gundelsdorfer Dominanz an diesem Tag. An eins schoss bei Jessica Preckel das Gewehr wieder richtig und die Folge war ein 394:383 gegen Eva-Maria Schindler an eins. Viktoria Ammler schoss an zwei die Traumserie von 98, 97, 98 und 95, zusammen ergibt das 388 Ringe, Gegnerin Evelyn Baab konnte da an Position zwei nur 381 Ringe entgegensetzen. Der befürchtete Punktverlust traf an drei bei Michaela Meier ein. Ihre geschossenen 383 Ringe reichten nicht für Lisa Kunz, die drei Ringe mehr erzielte. Dann stockte den Gundelsdorfer Fans kurz der Atem. An vier ballerte Marina Schmid bei der dritten Serie eine 6,9. Sie war an den Abzug gekommen. Doch sie fing sich wieder und schoss sehr gute 382 Ringe, neun mehr als ihre Gegnerin Marianne Schmid-Maier. Der Gundelsdorfer Sieg war eingefahren. Da scherte auch die 369:374-Niederlage von Mannschaftsführer Alexander Kröpfl an fünf gegen Gabriele Wörmann niemanden mehr. Und wieder hatten die Gundelsdorfer das Traumergebnis von 1916 Ringen erzielt und bleiben das Maß aller Dinge in der Oberbayernliga-West der Luftgewehrschützen.

Nach der Winterpause stehen für die Gundelsdorfer im Jahr 2018 nunmehr zwei Wettkämpfe an. Am 21. Januar sind die Gundelsdorfer in Bayerdilling Gastgeber für Alberzell und wiederum Olching. Sollten die Tagbergschützen aus diesen beiden Wettkämpfen unbeschadet herauskommen, steht der erneuten Meisterschaft nichts mehr im Weg.

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