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Schießen-Oberbayernliga

01.12.2017

Nachwuchs soll Rehling nach vorne schießen

Talente unter sich: Melanie Schapfl (hinten) und Luisa Schopf sind die großen Hoffnungen der Rehlinger Alpenrose-Schützen. Während Schapfl bereits in der Oberbayernliga zum Einsatz kam, wird Schopf am Sonntag dabei sein.
Bild: Josef Abt

Beim Heimwettkampf in Todtenweis tritt die erst 14-jährige Luisa Schopf für Alpenrose an

Der Klassenneuling in der Oberbayernliga West der Luftgewehrschützen, die Alpenrose- Schützen aus Rehling, sind am 3. Dezember Gastgeber für den vierten Durchgang. Die Rehlinger schießen mangels Gaststättenbewirtung beim Nachbar- und Patenverein Gemütlichkeit Todtenweis. Unter anderem weil dort die hochmodernen elektronischen Schießstände warten und somit optimale Bedingungen herrschen. Diese Anlage haben die Rehlinger bereits mehrfach testen können und fühlen sich schon recht heimisch. Neben Rehling kämpfen am ersten Advent noch die Mannschaften vom Schützenverein aus Prem, Frischauf-Schützenlust Alberzell und die Wildschützen aus Pentenried um Ringe und Punkte und um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld. Für die Gastgeber aus Rehling beginnt der Wettkampftag bereits um 9.45 Uhr, und zwar gegen die Gäste aus Prem bei Steingaden, die eine weite Anreise haben. Dies wird gleich eine richtige Herausforderung für die Rehlinger, die sich hier gegen den derzeitigen Tabellendritten (8:4 Punkte) wenig oder gar keine Chancen ausrechnen. Das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Oktober verlor Rehling mit 1908:1887 Ringen. Das Team um Mannschaftsführer Martin Schapfl nimmt mit keinesfalls schlechten 4:8 Punkten derzeit den vorletzten Rang ein, punktgleich mit Pentenried, die in den Einzelwertungen aber besser stehen. Sowohl bei der Betrachtung der Einzelergebnisse wie auch vom Mannschaftsdurchschnitt spricht alles für Prem mit 1899,5 Ringen gegen die 1886 der Alpenrose. An eins treffen Rehlings Johannes Schapfl und Kerstin Fahl aufeinander, die Premerin durfte hier genauso favorisiert sein wie ihr Mannschaftskollege Thomas Ott, mit dem sich Carolin Limmer messen darf. Ott glänzte schon im Hinkampf mit 393 Ringen.

Ebenso schwer dürfte es die auf drei gesetzte Pia Schapfl gegen Florian Schmölzl haben. Doch wenn es bei Schapfl mal läuft, ist sie nicht chancenlos. In einem reinen Frauenduell stehen sich Angela Schlögl und Regina-Maria Sladek gegenüber, ein Duell auf Augenhöhe, das sehr knapp enden könnte. In der vergangenen Partien an fünf, hat sich Sportleiter Martin Schapfl diesmal wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Hier hat er an seine ursprüngliche eigene Ranglistenposition die erst 14-jährige Luisa Schopf nominiert. Sie ist, wie auch ihre persönliche und gleichaltrige Freundin Melanie Schapfl, derzeit das Aushängeschild beim Schützennachwuchs in Rehling. Melanie Schapfl hatte ihren Einsatz bereits bei den Erwachsenen, sie durfte schon gegen Gundelsdorf Oberbayernliga-Luft schnuppern und schaffte auf Anhieb 363 Ringe. Nun blickt man auf Luisa Schopf, der gegen Philip Thorhauer durchaus eine Siegchance eingerechnet wird. Damit könnte sie sich persönlich und dem Verein ein schönes Geburtstagsgeschenk bereiten, denn sie wird am Montag 15 Jahre alt.

Zum Abschluss des Schießtages heißt das Duell um 14.45 Uhr Rehling gegen Alberzell. Für die Teams ist es die letzte Chance im Jahr 2017 Punkte einzufahren. Für die Rehlinger geht es am 21. Januar in Pobenhausen weiter. Die Gegner: Peiting und Pentenried. Die Gundelsdorfer Tagbergschützen haben ihren vierten Wettkampftag bereits am Wochenende erfolgreich hinter sich gebracht (wir berichteten). Sie schießen am 21. Januar beim Heimwettkampf in Bayerdilling.

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