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Stockschießen

19.05.2015

Österreicher geben den Ton an

Sie freuen sich über den Pokalsieg: (von links) Franziska Schwertfirm, Veronika Filgertshofer, Marianne Weigl, Katharina Ferber und Helga Salvamoser.
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Sie freuen sich über den Pokalsieg: (von links) Franziska Schwertfirm, Veronika Filgertshofer, Marianne Weigl, Katharina Ferber und Helga Salvamoser.
Bild: Stadlmair

Das Austriateam EV Angerberg gewinnt beim Brauereifestturnier in Kühbach. Die Gastgeber landen auf dem siebten Platz. Zudem sind die Frauen beim Bezirkspokal erfolgreich.

Die 26. Auflage des internationalen Brauereifestturniers der Kühbacher Stockschützen verlief ganz nach dem Geschmack der Veranstalter. Vor allem kamen aber die rund 200 Zuschauer hinter der Bande am vergangenen Samstag auf ihre Kosten. Die Teams, die zum Teil aus dem Ausland angereist waren, lieferten sich spannende Begegnungen. Viele Teilnehmer zeigten sich als treffsichere Schützen und setzten auf taktische Raffinessen und außergewöhnliche Schusstechniken wie „wabbeln“. Zudem herrschten in der Kühbacher Stocksportarena wieder gute Bedingungen. „Alles in allem eine auf hohem Niveau stehende Werbung für den Stockschützensport“, hieß es vonseiten der Veranstalter.

Nicht gerade mit Ruhm bekleckerten sich die Lokalmatadoren Christian Breitschopf, Lorenz Mayer sowie Herbert und Manfred Schrittenlocher bei den Anfangspartien. Vielleicht waren es noch die Nachwehen des Brauereifesteinsatzes vom Vortag. Jedenfalls lieferte das Kühbacher Quartett in der Anfangsphase gegen Sittenberg-Ruderting (12:16), Geisenhausen (8:16) und der Auswahl Berchtesgaden (11:15) eine schlechte Leistung ab. „Völlig indiskutabel“, sagte ein Vereinsvertreter.

Erst nach dem Überraschungserfolg gegen Europameister Deutschland war ein Aufwärtstrend erkennbar. Jetzt zeigten Kühbachs Stockschützen, dass sie nicht zufällig im deutschen Ligaoberhaus zu finden sind. Gerade in den Topbegegnungen gegen Gachenbach (28:0), Daglfing München (14:10), Mühlhausen (12:8) oder dem späteren Zweiten Gerabach (16:8) gelang es ihnen, ihr Leistungsvermögen ansprechend zu präsentieren.

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Gerade als das TSV-Team in Richtung „Stockerlplatz“ schielte, unterlag die Mannschaft dem Spitzenreiter Angerberg deutlich mit 5:21. Wie deprimierend diese Pleite war, zeigte sich in der Folgepartie. Mit 10:11 gingen die Punkte an das italienische Team des AEV Niederdorf, das damit zu seinem einzigen Sieg kam.

Für den TSV Kühbach bedeutete dieser Fehltritt schließlich das endgültige Aus im Kampf um die vorderen Plätze. Auch wenn in den letzten drei Spielen noch drei Punkte heraussprangen, mehr als ein siebter Platz war nicht mehr möglich.

Wie man ein solches mit Topmannschaften besetztes Turnier gewinnt, demonstrierte eindrucksvoll die Mannschaft des EV Angerberg aus Österreich. Mit allen Wassern gewaschen, gab das Team mit Weltmeister Matthias Taxacher und Routinier Peter Gschwendner nur sechs Punkte ab. Die Österreicher gewannen mit vier Zählern Vorsprung klar vor dem Bundeslisten EC Gerabach und der mit den Nationalspielern Christian Mader und Rupert Geigl gespickten Auswahl Berchtesgadens.

Am folgenden Tag stritten die Stockschützinnen dann in Kühbach um den Bezirkspokal. Die TSV-Frauen erlebten bei ihrem Auftritt viele Höhen und Tiefen – es reichte aber für einen weiteren Kühbacher Pokalsieg. Durch drei Niederlagen gegen Untermeitingen, Penzing und Wertingen wurde das Turnier zu regelrechten Zitterpartie, obwohl das Team recht ambitioniert angetreten war. Letztlich lagen Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Katharina Ferber, Helga Salvamoser und Marianne Weigl im Schlussklassement dank des besseren Stockverhältnisses knapp vor Füssen und Penzing.

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