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Betreuung
16.05.2021

Für Krippenkinder könnte es eng werden

In den Kindertagesstätten in Dießen (im Bild der katholische Kindergarten St. Gabriel) werden die Plätze knapp.
Foto: Julian Leitenstorfer (Archivbild)

Jetzt liegt in Dießen eine Vorausschau vor, wie viele zusätzliche Plätze in den Kindertagesstätten notwendig sind. Der Umfang des zu betreuenden Nachwuchses steigt stark an.

Wie groß wird der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen in den nächsten Jahren in Dießen wirklich sein? Diese Frage beschäftigt den Gemeinderat schon seit Längerem, denn zuletzt war die Nachfrage immer wieder größer, als die Zahl der Geburten erwarten ließ. Zahlen zur künftigen Entwicklung liefert nun ein Gutachten. Aktuell droht bereits im Herbst ein Engpass.

Mit einer solchen Studie hatte die Gemeinde ein Stadtplanungsbüro aus Oberfranken beauftragt. Dessen Vertreter Dr. Volker Salm trug nun die wichtigsten Erkenntnisse daraus im Gemeinderat vor. Sie stützen im Wesentlichen die Einschätzungen, die bereits im März gegeben worden sind. Grundlage von Salms Prognose ist unter anderem, dass die Bevölkerung weiterhin leicht wachsen, bis 2037 eine Einwohnerzahl von rund 11 000 erreicht werden wird und jedes Jahr gut 40 weitere Wohneinheiten in der Gemeinde entstehen werden. Daraus schließt der Gutachter, dass die Zahl der klassischen Kindergartenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren weitgehend konstant bleiben wird. Allenfalls eine zusätzliche Gruppe muss nach Salms Einschätzung dafür geschaffen werden.

Anders sehe es jedoch bei den Krippenkindern aus. Dies liege nicht nur am Wachstum der Bevölkerung, sondern auch an der steigenden "Betreuungsquote". Beides dürfte dazu führen, dass drei zusätzliche Krippengruppen benötigt werden. Ähnlich bewertet Salm den ganztäglichen Betreuungsbedarf bei Grundschülern. Aktuell liege die Betreuungsquote bei 55 Prozent, sollte es wie politisch diskutiert ab 2025 zu einem Rechtsanspruch darauf kommen, werde die Quote auf 70 bis 80 Prozent steigen. Daraus errechne sich ein Mehrbedarf von 63 Hortplätzen, für die drei Gruppen geschaffen werden müssten, so Salm. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Verwaltung auf Basis der Salm-Studie weiterplanen solle.

Aktuell wird bereits der Kindergarten in Dettenschwang um eine Gruppe erweitert. Außerdem wurden im vergangenen Jahr Mietcontainer am Riederauer Kinderhaus aufgestellt. Trotzdem droht für den Herbst ein Engpass bei den Betreuungsplätzen. Im März war davon die Rede, dass möglicherweise 22 Kinder nicht aufgenommen werden können, weil 147 Neuanmeldungen nur 125 frei werdende Plätze gegenüber stehen. Ob dies so bleibt, kann laut Bürgermeisterin Sandra Perzul schwer vorhergesagt werden, möglicherweise lägen auch Doppelanmeldungen vor, andererseits könnten weitere Kinder hinzukommen, das alles sei ein "dynamischer Prozess". Welche kurzfristigen Lösungsmöglichkeiten es gibt und wie die Kapazitäten erweitert werden könnten, werde mit den Trägern der einzelnen Einrichtungen derzeit besprochen, sagte Perzul gegenüber dem Ammersee Kurier. Die zuständige Fachstelle im Landratsamt habe sich diesbezüglich bereits in der SOS-Kindertagesstätte umgeschaut. Gesprochen worden sei auch darüber, das ehemalige Rathaus in Riederau, in dem sich zuletzt die Sparkasse befunden hatte, umzunutzen. Allerdings müssten hierfür erhebliche Umbauten vorgenommen werden, so Perzul weiter.

Die beiden Container am Rieder-auer Kinderhaus waren auch dieses Mal wieder Thema der Gemeinderatssitzung. In der März-Sitzung war beschlossen worden, Container zu kaufen, da sie noch länger benötigt werden. Erfolgt ist dieser Kauf bislang noch nicht, war nach der Sitzung zu erfahren. Inzwischen habe die Verwaltung nämlich mitgeteilt, dass der Kauf förmlich ausgeschrieben werden müsse. Viel mehr war aus dem Verlauf der jüngsten Sitzung jedoch nicht zu erfahren. Man sei aber, so formulierte es ein Gemeinderatsmitglied, "auf dem richtigen Weg".

Was wirtschaftlicher ist - Miete oder Kauf - darüber gab es zwischen Verwaltung und Gemeinderat immer wieder unterschiedliche Auffassungen. Zunächst wurden die beiden Container angemietet. Ein Kauf, so erklärte Geschäftsstellenleiter Karl Heinz Springer, sei dann wirtschaftlicher, wenn sie länger als dreieinhalb Jahre gebraucht werden. Weil inzwischen absehbar ist, dass die Container länger als ein Jahr benötigt werden, schwenkte der Gemeinderat im März um und beschloss, die Provisorien zu kaufen. Verbunden war der Beschluss mit dem Appell an die Verwaltung, auch an gebrauchte Container zu denken und mit "kaufmännischem Geschick" zu verhandeln.

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