Newsticker
Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland liegt erstmals über 800
  1. Startseite
  2. Ammersee
  3. Region Ammersee: Eine Hommage an Hans Dumler am Starnberger See

Region Ammersee
13.01.2022

Eine Hommage an Hans Dumler am Starnberger See

An den viele Jahre in Utting lebenden Künstler Hans Dumler erinnert das Katharina-von-Bora-Haus in Berg am Starnberger See.
Foto: Harry Sternberg

Der 2017 gestorbene Maler Hans Dumler wäre 100 Jahre geworden. Am Starnberger See wird an ihn im Katharina-von-Bora-Haus erinnert.

Auch im Jahr 2022 beginnt die Reihe Kunstwerk des Monats mit einer Hommage an einen verstorbenen Künstler: Im Januar ist im Katharina-von-Bora-Haus in Berg am Starnberger See das Gemälde „Abblendlicht“ von Hans Dumler zu sehen. Die Präsentation findet am Mittwoch, 12. Januar, um 19.30 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus am Fischackerweg 10 statt. Harry Sternberg wird einen Text von Oskar Maria Graf lesen. Es gelten der 2G-Grundsatz und die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen, teilen die Veranstalter mit.

Nach Kriegsgefangenschaft studierte Dumler an der Akademie der Bildenden Künste in München

Der 2017 verstorbene Maler Hans Dumler hätte im Jahr 2022 seinen 100. Geburtstag gefeiert. 1922 in Köln geboren, begann er 1939 eine Ausbildung zum Gebrauchsgrafiker an den Kölner Werkschulen. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft verschlug es ihn nach Bayern, an der Akademie der Bildenden Künste in München konnte er sein Studium fortsetzen. Er wurde Meisterschüler und später auch Assistent von Franz Nagel. Ein Stipendium ermöglichte Mitte der 1950er-Jahre einen Studienaufenthalt in Paris. Nach zahlreichen Auszeichnungen, internationalen Ausstellungen und Ankäufen wurde seine Karriere 1976 durch den Tod des Münchner Galeristen Günther Franke, der ihn mehrere Jahre lang vertreten hatte, jäh unterbrochen.

Dumler bezog ei Atelierhaus in Utting am Ammersee

Dumler lebte danach sehr zurückgezogen auf Gut Memming bei Landsberg. 1992 bezog er ein Atelierhaus in Utting, 2004 heiratete er seine dritte Frau Ruth Denk – und kehrte mit über 80 Jahren noch einmal ins Leben zurück.

Die evangelische Kirchengemeinde Berg stellt in Kooperation mit dem Kulturverein Berg jeden Monat eine Künstlerin oder einen Künstler mit einem ausgewählten Werk vor. Das Projekt wird von Katja Sebald kuratiert und von der Gemeinde Berg gefördert. Gastgeber ist Pfarrer Johannes Habdank. (ak)

Lesen Sie dazu auch
Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.