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Bau

31.05.2019

Alter Bebauungsplan führt zu Streit

Unklare Formulierungen in dem Plan beschäftigen den Gemeinderat in Heretsried

Ein rund 30 Jahre alter Bebauungsplan für das Baugebiet West III (Hohe Reute) sorgt in Heretsried für Unmut. Grund sind missverständliche Formulierungen für die Auslegung der Höhenbezugspunkte.

Die meisten Grundstücke in dem Gebiet sind bereits seit Langem bebaut. Umstritten ist ein Neubau aus dem vergangenen Jahr, bei dem vom Landratsamt sogar ein Baustopp verhängt wurde (wir berichteten). Je nach Höhenbezugspunkt ist der Bau viel zu hoch errichtet oder eben auch nicht. Die Nachbarn hatten seinerzeit alle den Plan des Bauherrn unterschrieben. Nun herrscht aber Empörung gegenüber den Genehmigungsbehörden – auch gegenüber der Gemeinde Heretsried. Die Anwohner vertreten die Meinung, dass ihre Grundstücke nun an Wert verloren haben.

Der Gemeinderat musste sich in seiner jüngsten Sitzung nach Aufforderung des Landratsamtes damit befassen, wie die damaligen Planer die Festsetzung der Höhen in dem von starkem Gefälle geprägten Baugebiet gemeint hatten.

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Der Gemeinderat entschied, dass der Höhenbezugspunkt an der hangzugewandten Gebäudeseite in Verlängerung zur Straße gemessen werden soll. Dies betrifft nicht die Grundstücke, die tiefer als die Straße liegen.

Gemeinderat Winfried Jacob hatte in der vorletzten Sitzung nachgefragt, ob es eine allgemeine Statistik der Verkehrsüberwachung und der Geschwindigkeitsmessungen gebe. Bürgermeister Heinrich Jäckle hatte nun die entsprechenden Zahlen dabei. Im Gesamtgebiet der Verkehrsüberwachung waren in den vergangenen Jahren gut über acht Prozent aller Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Im Ortsteil Heretsried waren es im vergangenen Jahr über 16 Prozent – also deutlich mehr als der Durchschnitt.

Für den Seniorenausflug an den Schliersee übernimmt die Gemeinde die Buskosten.

Im Schulverband Welden stehen größere Investitionen an. Bürgermeister Jäckle informierte, dass daher vermutlich eine Sonderinvestitionsumlage auf die Gemeinde zukomme. Im Augenblick steht außerdem auf der Kippe, ob im nächsten Schuljahr eine 5. Klasse gebildet werden kann.

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