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Augen auf mit Blick zur Raupe

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Kommentar Von Jana Tallevi
17.05.2018

Wie schön für uns Menschen, dass es in diesem Jahr schon im April so warm war. Da hat es schon richtig Spaß gemacht, sich im Freien aufzuhalten.

Doch ganz offensichtlich hat das Wetter auch die Entwicklung des Eichenprozessionsspinners angeschoben.

Vom Wetter zum Klima: Mit der Verschiebung verändert sich auch die Fauna vor Ort. Da kann die Flora nicht mithalten. Weil unsere Eichen es gar nicht gewohnt sind, sich gegen den Schädling schützen zu müssen, muss der Mensch helfend eingreifen. In diesem Fall nicht allein zum Schutz der Bäume, sondern auch zum Selbstschutz. Doch wer kann es sich schon leisten, jedes Jahr mehrere tausend Euro für das Absaugen der Bäume zu bezahlen? Da muss es doch Alternativen geben.

Und die werden sich sicher mit der Zeit entwickeln. Etwa, indem sich mehrere Baumbesitzer zusammentun und die Kosten gemeinsam schultern. Oder, indem in einem frühen Entwicklungsstadium der Raupe natürliche Schutzmittel ausgebracht werden. Auch das hilft gut. Dazu ist es aber wichtig, dass Eichenbesitzer in Garten und Wald sowie auf öffentlichen Plätzen aufmerksam ihren Bestand beobachten und nicht aus Angst vor Kosten die Augen verschließen. Denn dann zahlen am Ende alle drauf. Zum Artikel

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