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Landkreis Augsburg

27.02.2019

Blauzungenkrankheit: Auch das Augsburger Land ist jetzt Sperrgebiet

 Ein Rind streckt beim Auftakt einer Impfaktion bei Rindern gegen die Blauzungenkrankheit die Zunge heraus. Foto: Marijan Murat/dpa

Landratsamt reagiert auf Fall der Tierseuche in Baden-Württemberg

Die Folgen der Blauzungenkrankeit betreffen ab sofort auch Rinder- und Schafhalter im Landkreis Augsburg.

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 Ein am 20. Februar festgestellter Fall der Blauzungenkrankheit in einem Betrieb im Landkreis Rems-Murr (Baden-Württemberg) wirkt sich indirekt auch auf Rinderhalter  im Landkreis Augsburg aus.

Denn die gesetzlich vorgeschriebene Restriktionszone mit einem Radius von 150 Kilometern schließt alle schwäbischen Landkreise (bis auf Teile des Landkreises Ostallgäu) mit ein. Dementsprechend wird der Landkreis Augsburg vorsorglich zum Sperrgebiet erklärt, woraus sich Beschränkungen in der Viehwirtschaft ergeben.

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Eine entsprechende Allgemeinverfügung des Landratsamts Augsburg tritt am Mittwoch, 27. Februar, bis auf Weiteres in Kraft. Für Verbraucher geht von der Blauzungenkrankheit kein gesundheitliches Risiko aus. Die anzeigepflichtige Viruserkrankung, die vor allem Schafe und Rinder befällt, gilt für Verbraucher als unbedenklich. Ausführliche Informationen zur Blauzungenkrankheit, aktuelle Verbringungsregelungen sowie die aktuell in Bayern festgelegten Restriktionszonen stehen auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Verfügung.

Darauf weist das Landratsamt Augsburg hin.

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